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Morgens – 100 Bürstenstriche

Haare bürsten
Es braucht nicht viel für schöne und gesunde Haare: ein Shampoo mit natürlichen, idealerweise biologischen Zutaten samt milder Waschsubstanzen. Bei Bedarf ein Balsam oder Pflegetonikum und eine Naturhaarbürste (zum Beispiel mit Pflanzenfasern). Den Rest machen gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft.
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Bürsten: die beste Pflege für die Haare. Foto: Pixabay (pexels)

Die Bürste – die beste Freundin der Haare

Ja, da hatten die Groß- und Urgroßmütter schon recht! Ein zentraler Baustein für tolle Haare sind die täglichen 100 Bürstenstriche. Wichtig ist, dass morgens gebürstet wird: über Nacht scheiden wir über die Kopfhaut Salze und Schlackenstoff aus, von denen die Kopfhaut durch das Bürsten befreit wird. Außerdem wird durch das regelmäßige Bürsten der sogenannte Haaraufrichtemuskel gefestigt, was Haarausfall entgegenwirkt. Das Ergebnis der täglichen Bürstenreinigung: gut durchblutete, entschlackte und klare Kopfhaut mit glänzenden geschmeidigen Haaren.

Und so gehts: 50 Bürstenstriche kopfüber, 50 Bürstenstriche von vorne und der Seite nach unten. Hat man sich einmal an das Bürst-Ritual gewöhnt, gehört es genauso zum morgendlichen Programm im Badezimmer wie die Dusche – und man möchte es nicht mehr missen. Es gibt Bürsten mit Wildschweinborsten und für VeganerInnen Bürsten mit pflanzlichen Borsten (etwa von Kostkamm).

Ein bisschen Geduld braucht es schon, wenn man auf natürliche Haarpflege umsteigt. Denn die Haare brauchen Zeit, um die synthetischen Mittel, mit denen sie jahrelang malträtiert wurden, abzubauen und wieder in ihren gesunden Urzustand zu gelangen. Aber spätestens nach einigen Monaten erkennst du deine Haare nicht wieder.

Haarbürste

Wiederentdeckt: ein traditionelles Schönheitsritual am Morgen (Foto: flickr, Joanna Bourne)

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