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Gütesiegel für nachhaltiges Holz

Wald
FSC und PEFC sind internationale Gütesiegel, die garantieren, dass bei der Waldbewirtschaftung sowohl Umwelt- als auch Sozialstandards eingehalten werden. Aus dieser kontrollierten Forstwirtschaft werden die Bäume zur Gewinnung von Holz für Möbel und Papier schonend entnommen, um die Tier- und Pflanzenvielfalt – also das gesamte Ökosystem Wald – möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Wald

Sensibles Ökosystem Wald (Foto: Pixabay, MemoryCatcher)

FSC

Der FSC ist eine internationale Nichtregierungsorganisation und inzwischen in mehr als 80 Ländern vertreten. Das FSC-Siegel auf einem Holz- oder Papierprodukt garantiert, dass das Produkt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt und dass es über die gesamte Verarbeitungs- und Handelskette hinweg nicht mit anderem, also unkontrolliertem Holz oder Papier vermischt wurde. Für die Zertifizierung müssen (weltweit geltende) Kriterien erfüllt sein. Außerdem werden die Unternehmen jährlich kontrolliert.

Gegründet wurde der FSC von Umweltschutz-, Menschenrechtsorganisationen und einer Gruppe von Händlern und Industriebetrieben. Der “Forest Stewardship Council” bedeutet soviel wie Rat, der sich um die nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Wälder kümmert.


PEFC

Ähnlich dem FSC ist der PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification) eine Nonprofit-Organisation, die sich der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder verschrieben hat. Holzverarbeitende Betriebe müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um eine PEFC-Zertifizierung zu bekommen.

Für KonsumentInnen sind beide Siegel, FSC und PEFC, wichtige Kennzeichen, dass es sich bei dem jeweiligen Produkt um eines aus nachhaltiger und ökologischer Forstwirtschaft handelt.

 

 

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