Über uns

animal.fair ist ein gemeinnütziger Verein, der 2010 gegründet wurde. Die Mitglieder unseres Teams kommen aus den verschiedensten Berufssparten. Was uns eint, ist der Wunsch, Tiere zu schützen und Tierrechte einzufordern. Unser Ausgangspunkt war die simple Erkenntnis, dass es unsere Einkäufe sind, die das meiste Tierleid verursachen. Folgerichtig kamen wir zu dem Schluss: Tierschutz beginnt im Einkaufskorb! Denn mit jedem Einkauf stimmen wir ab, was und wie es produziert wird, welche Firmen mit welchen Herstellungspraktiken finanziert werden. So wurde die Idee für den Ethischen Einkaufsführer geboren, der einerseits sachliche Informationen liefert und andererseits KonsumentInnen ein Werkzeug in die Hand gibt, das es leichter macht, einen tierfreundlichen und nachhaltigen Lebens- und Konsumstil umzusetzen.

In Bezug auf Tierleid geht es nicht nur um Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte oder Eier, wo offensichtlich ist, dass Tiere dafür leiden mussten. Auch Kleidung, Schuhe, Reinigungsmittel, Kosmetika, Farben oder Spielwaren enthalten tierliche Stoffe oder Substanzen, die in Tierversuchen getestet wurden. Innerhalb all dieser Produktgruppen gibt es aber Alternativen, die nicht nur tierfreundlich sind, sondern auch umweltfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen erzeugt wurden. Wir erleichtern die Suche nach Anbietern, Bezugsquellen und Geschäften und beantworten Fragen wie: Welche Label sind fair und umweltfreundlich? Wo kann man rein pflanzliche Lebensmittel kaufen? Welche Putzmittel wurden nicht an Tieren getestet?

Unsere Vision …

  • ist eine menschliche Gesellschaft, die Tiere selbstverständlich als empfindende und fühlende Mitlebewesen achtet und Tiere selbstverständlich als nächststehende Verwandte des Menschen in der belebten Welt erkannt hat.
  • eine Welt, in der universelle Tierrechte anerkannt, eingefordert und durchgesetzt werden.
  • eine menschliche Gesellschaft, die die Würde der Tiere anerkennt und nicht mehr mit Füßen tritt.
  • eine Welt ohne Missbrauch und Ausbeutung von Tieren aus wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder sonstigen Gründen.
  • eine menschliche Gesellschaft mit einer ethischen Grundhaltung, die von Respekt gegenüber ALLEM Leben getragen ist, die also Menschen, Tiere und die Natur achtet. Eine Gesellschaft, die erkannt hat, dass der Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt untrennbar miteinander verbunden ist.

Utopisten, Träumer, Weltverbesserer, Gutmenschen …

… waren es schon immer, die längerfristig die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft vorangetrieben haben. Wir definieren Fortschritt weniger im quantitativen Sinne “schneller, höher, weiter”, als vielmehr in dem Sinne, ob sich eine Gesellschaft ethisch-moralisch weiterentwickelt. Das Fundament für das Erreichen so einer höheren gesellschaftlichen Entwicklungsstufe sind viele kleine Schritte. Und dazu leistet animal.fair seinen Beitrag: einerseits mit Bewusstseinsbildung, andererseits mit ganz konkreten, praktikablen und umsetzbaren Lösungsvorschlägen für den Alltag. In diesem Sinn lassen wir uns auch gerne Weltfairbesserer schimpfen ;-)

Wir sind authentisch …

Der Ethische Einkaufsführer wurde nicht als Marketing-Idee geboren, und das ist seine Stärke. Das Team von animal.fair lebt das, was es predigt ;-) Zumindest versuchen wir es so gut wie möglich. Wir sind sicher nicht perfekt, auch wir leben nicht auf einer Insel und verursachen einen gewissen ökologischen Fußabdruck. Wir finden, es ist besser, etwas nur zu 90% umzusetzen, als gar nicht und dafür den Kopf in den Sand zu stecken. Deshalb bemühen wir uns und lernen auch laufend dazu. Dementsprechend entwickelt sich auch der Einkaufsführer immer weiter, da all unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Entdeckungen dorthinein fließen.

Wir werden oft mit der Frage konfrontiert, ob das alles – nämlich „anders einzukaufen“ und ein verantwortungsvollerer Lebensstil – wirklich machbar und in einem ohnehin schon stressigen Alltag überhaupt umsetzbar ist. Rund zwanzig animal.fair-Teammitglieder, die das seit teils vielen Jahren leben, antworten “Ja!” Und unser Ziel ist es, mit dem Ethischen Einkaufsführer so vielen Menschen wie möglich, diesen Weg zu ebnen und Hürden abzubauen.