Frohe vegane Ostern

In wenigen Tagen ist es soweit: Kinder – und Erwachsene – freuen sich aufs Suchen der Osternesterl. Mit veganen Schokohasen und gefärbten Gipseiern landen die glücklichen Finder an der festlichen Ostertafel. Hier einige „animalfaire“ Ideen für den Osterhasen von unserem Teammitglied Sandra.

osternest

Zu Ostern gehört es einfach dazu: Das Osternest. Gut versteckt wartet es in unbeachteten Winkeln, hinter Büschen und Bäumen, klassisch gefüllt mit kleinen süßen Überraschungen. Damit die Osternester fair zu Mensch, Tier und Umwelt gestaltet werden, gibt es ein paar Einkaufstipps zu bedenken. So beginnt der Osterhase in der Regel mit einem Körbchen oder Papierteller, hier gibt es im Haushalt oft schon einen Fundus. Für ein flauschiges Nest wird dann mit Ostergras ausgepolstert: Für unsere Nester verwendet der Osterhase gern Heu (wer nicht selbst Gras, Kräuter, u.dgl. trocknen mag, bekommt jede Menge Heu im Heimtier-Bedarf). Kinder mögen besonders das essbare (vegane) Ostergras. Darauf kuscheln sich die obligaten natürlich veganen Schokohasen, auch bunte Marzipan-Eier oder Osterkekse, weil Keksbacken nicht nur im Advent, sondern auch in der österlichen Zeit Freude macht. Es gibt schon fast überall Ausstechformen mit Ostermotiven wie Hase, Lamm und Henne – ein Mürbteigrezept hat fast jeder zu Hause, schnell wird man auch im Internet fündig.

Karottenraspel in den Teig gemischt oder in die Zuckerglasur geben oranges Oster-Gefühl.

Karottenraspel in den Teig oder in die Zuckerglasur gemischt geben oranges Oster-Gefühl.

Rüblitorte

Nach dem Nesterl-Suchen wartet schon die Stärkung in Form einer Rueblitorte.

Das wachsende Angebot an veganen Lebensmitteln bietet eigentlich für jeden das Passende. Aber bei der Verpackung gibt es Unterschiede: Alufolie kann man gut vermeiden, es gibt etliche leckere Hasen in Zellophanfolie. Auch in bunten Papier- oder Metall-Eiern lassen sich alle Jahre wieder Leckereien verstecken.

Die Hennen lässt der Osterhase übrigens heuer bei uns in Ruhe. Statt gefärbten Vogeleiern gibt es gefärbte Gipseier. Zum Eierpecken versammelt sich die Familie dann an der festlichen Ostertafel. Dazu gehört natürlich eine leckere Torte. Wir mögen die Rueblitorte nach dem Rezept von Attila Hildmann aus dem Buch Vegan for fun. Bei uns gibt es allerdings statt der Marzipandecke eine saftige Zitronen-Staubzucker-Glasur. Marzipan-Karotten dürfen nicht fehlen.

Zur Osterjause passen auch Osterpinzen aus Germteig, ein süßes Osterlamm oder Kein-Ei-Aufstrich. Und weil Karotten so gut zur Osterhasen-Jause passen, erfrischen wir uns mit gehachelter Karotten-Apfel-Mischung, abgeschmeckt mit Zitronensaft und einem Spritzer Öl. Ausgediente Eierbecher ergeben eine leckere Dekoration oder Platzkarten-Halter: Ein paar Tage vor Ostern mit nassem Taschentuch füllen, Kressesamen drauf und wachsen lassen.

Ich hoffe, ihr habt die eine oder andere Anregung für ein tierleidfreies Osterfest gefunden. Der vielleicht wichtigste Hinweis nun noch zum Schluss: Bitte keine Tiere verschenken!

Nun wünschen wir euch und euren zwei- und vierbeinigen Lieben „Frohe Ostern“ und einen wunderschönen Frühling!

Ein Artikel von Sandra