WYOB rettet Leben: Tiere AUF der Kleidung, nicht ALS Kleidung

WYOB steht für „Wear Your Own Bommel“ und wurde von der veganen Künstlerin Denise Slapansky ins Leben gerufen. Herzstück der in Handarbeit produzierten Kopfbedeckungen ist die Mütze mit Loch für den eigenen Haar-Bommel. Übernimm Verantwortung für das, was du trägst: WEAR YOUR OWN BOMMEL und rette Leben!

WYOB

© Norbert Zawe, wyob.de

Denise ist Bildhauerin, Malerin, Aktivistin und Kunsttherapeutin. Seit sie sich entschied vegan zu leben, widmet sie ihr künstlerisches Schaffen ausschließlich den sogenannten „Nutz“tieren. Auf der Homepage kann eine Auswahl ihrer Werke bestaunt werden. Anstoß für die Mützenkollektion gaben die leider wieder vermehrt bzw. noch immer produzierten Echtpelz-Besätze an Hauben, Krägen und anderen Kleidungsstücken.

Im kürzlich eröffneten Onlineshop stehen verschiedene Produkte zur Auswahl: Die Mützen gibt es in drei unterschiedlichen Formen – Rund, Baskenmütze und in Beanieform. Bei den runden Mützen besteht die Option, sie mit „Bommel-Loch“ zu bestellen: Der eigene Haar-Bommel wird somit ein Statement gegen Pelz im Alltag. Die Baskenmütze kann individuell mit einem „Nutz“tier bestückt werden. Die Farben, maximal zwei, sind ebenfalls individuell wählbar. Als Material steht die „Winterwolle“ (Polyacryl) oder „Sommermaterial“ (Baumwolle) zur Auswahl. Neben den Hauben gibt es auch Pulswärmer und Neckwarmer für Hunde. Weitere Accessoires sind bedruckte „Loops“, die als Kopfbänder, Halstücher oder Armbänder getragen werden können. Das WYOB-Logotier ist eine Mischung aus schlafendem Fuchs und Marderhund und symbolisiert Geborgenheit und Frieden. Es wird aus Kunstfaserfilz herausgeschnitten und mit Baumwollgarn bestickt.

WYOB

„Paul ist ein Symbol für alle Opfer der Milchindustrie.
Er liebt sein Leben – genau wie wir.“

Im Dezember 2014 rettete Denise gemeinsam mit einer Tierärztin ein acht Wochen altes Stierkalb vor dem Schlachter. Es bekam den Namen Paul und lebt heute auf dem Überlebenshof Hof Butenland. Dieses Ereignis inspirierte Denise zu einer Kollektion mit dem „Design Paulchen“, bei dem das Foto eines geretteten Tieres verwendet wird: Shirts, Longshirts und Röcke gibt es in drei Farbvarianten (93% Viskose, 7% Elasthan).

Die Hauben erfreuen sich großer Beliebtheit: Auf der Facebook-Seite kann man zufriedene KundInnen mit ihren WYOBs bestaunen. Mit dem Tragen der WYOB-Mützen werden Hühner, Gänse, Kühe, Schweine und Lämmer auf subtile Weise auch in das Bewusstsein der Leute „getragen“.

Alles wird in Deutschland hergestellt, die Bestandteile sind tierleidfrei und frei von jeglichen tierlichen Fasern. 10% des Verkaufserlöses spendet Denise an Lebenshöfe, die ehemaligen „Nutz“tieren ein friedvolles Dasein ermöglichen.

WYOB save lives – Statement Kleidung
www.wyob.de

Ein Artikel von Luise

2 Kommentare

  • Jacqueline Burkhardt sagt:

    Die Wahrheit ist, in meinem Haushalt befindet sich bereits eine WYOB. Sie wird aber zumeist von meiner Tochter getragen. Würd ich gewinnen, hätt ich endlich eine eigene. Ich würd sie immer tragen :-) Auf Arbeit, privat und (falls es mal wieder stattfindet) bei Aux is(s) vegan!

  • Petra Kreuzer sagt:

    na zur nächsten Anti-Pelzdemo natürlich.