Mit 28.000 Umdrehungen in den Frühling: Hochleistungsmixer für grüne Smoothies & Co.

Endlich Frühling – endlich frisches Grün! Pünktlich zum Start in die Grüne-Smoothie-Saison liefern wir euch einige Tipps rund um die Anschaffung eines Mixers. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Geräten am Markt: Was gibt es beim Kauf zu beachten und was können die praktischen Haushaltshelfer neben grünen Smoothies noch?

Grüne Smoothies

Damit grüne Smoothies wirklich smooth werden, bedarf es eines guten Mixers. Foto: Wild Tofu, CC-BY-SA 2.0 via Flickr

Grüne Smoothies

Der wohl beliebteste Anschaffungsgrund für Hochleistungsmixer in den letzten Jahren dürften grüne Smoothies sein. Die Mixgetränke aus Obst, Blattgrün und Wildkräutern versprechen Gesundheit und Wohlschmecken auf eine bequeme Art und Weise. Gemixt wird alles – von Spinat und Kohl über Wildkräuter bis hin zu Ananas, Erdbeeren, Roten Beeren usw. Anhänger sind überzeugt, dass durch die Aufspaltung der Zellen und die dadurch resultierende höhere Nährstoffaufnahme Entzündungen vorgebeugt werden können und der Körper sich schneller entgiften kann. Ob die Nährstoffe – anders als beim reinen Kauen – wirklich besser vom Körper aufgenommen werden, ist nach wie vor umstritten. Langzeitstudien zu diesen Getränken gibt es keine. Für Smoothies spricht jedoch eindeutig, dass selten so viel Gemüse und Obst auf einmal zu sich genommen wird. Außerdem schmecken frische Smoothies einfach gut :-)

Die Qual der Wahl

Mixer gibt es mittlerweile in allen Preisklassen – von 29€ bis über 1000€ – sodass die Entscheidung für ein Gerät immer schwerer fällt. Wichtige Qualitätsmerkmale sind die folgenden:

  • Umdrehungen bzw. Messerspitzengeschwindigkeit: von Hochleistungsmixern wird gesprochen, wenn Mixer mindestens 28.000 Umdrehungen pro Minute schaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Zellulose im Blattgrün aufgebrochen wird und die Inhaltsstoffe damit leichter für den Körper verfügbar sind. Hochleistungsmixer schaffen es, auch fasriges oder hartes Gemüse (z.B. Grünkohl, Karotten) komplett “smooth” zu mixen, während bei langsameren Geräten noch Flankerl zu spüren sind.
  • Gefäß: Neben Form und Füllmenge kann bei den Gefäßen nach dem Material unterschieden werden. Glas verfärbt sich nicht und nimmt keine Gerüchte an, ist aber schwerer in der Handhabung und wird von einigen Firmen aus Sicherheitsgründen nicht verwendet. Bei Kunststoff/Tritan-Mixbechern sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Behälter BPA-frei sind; bei hochwertigen Mixern ist dies ohnehin Standard.
  • Langlebigkeit: ein gutes Gerät ist häufig mehrmals täglich im Einsatz und sollte entsprechend robust sein. Achtet auf Garantiezeiten von 5–7 Jahren; Verschleißteile sollten einzeln nachkaufbar sein.
  • Geringe Lautstärke
  • Einfache Reinigung

Fazit: Es muss nicht immer der Mercedes unter den Mixern (aka Vitamix) sein – im Sinne der Nachhaltigkeit empfehlen wir aber, nur hochwertige Geräte anzuschaffen, die mit langer Lebensdauer und smoother Mixleistung überzeugen. Diese gibt es derzeit ab ca. 300€. Links zu detaillierten Mixervergleichen findet ihr weiter unten.

Eine kleinere Alternative zu den großen Hochleistungsmixern sind sogenannte Personal Blender. Die Mixer, die auch auf Reisen mitgenommen werden können, setzen sich aus einem Motorblock, einem Mix-/Mahlwerk sowie Mixbehältern, die zugleich auch als Trinkbecher verwendet werden können, zusammen. Sie sind nicht nur einfach zu bedienen und schnell zu reinigen, sondern auch perfekt für kleine Mengen geeignet (z.B. Pestos, Salatsaucen). Ein Nachteil ist, dass während des Betriebs keine Zutaten zugeschüttet werden können. Im Vergleich zu ihren großen Pendants sind die Personal Blender wesentlich günstiger.

Übrigens: Außer für die Zubereitung von Smoothies können Hochleistungsmixer auch noch vielfältig anderweitig verwendet werden, beispielsweise für die Herstellung von Nussmus, Hummus, veganem Käse oder Eis (gemixte gefrorene Bananen ergeben ein fantastisch cremiges Eis!). Hochleistungsmixer können sogar zum Mahlen von Getreide verwendet werden; auf geringer Stufe auch zum Zerkleinern von Zwiebeln, Kraut und ähnlichem.

Zum Weiterlesen

Frische Smoothies to go

Wer (noch) keinen Mixer hat oder unterwegs nicht auf frische Smoothies verzichten möchte, wird sicher bei einem unserer Rabattpartner fündig – in Wien beispielsweise bei Juicedeli (1060)nimmersatt (1080) oder Lebenswert (1190). Letztere verkaufen auch Hochleistungsmixer und bieten Workshops rund um grüne Smoothies an.

Wir wünschen euch einen schönen Start in den Frühling!

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Ein Artikel von Kathi

6 Kommentare

  • Leni sagt:

    Meinen ersten Mixer hatte ich vom Aldi. Dieser war nach 3 Monaten kaputt. Den zweiten hatte ich von Tchibo, dieser hielt 11 Monate. Nun habe ich mir vor kurzem einen teuren von Philips bestellt – Möge dieser mir ewig treu bleiben!
    Leni

  • Matthias sagt:

    Hi, schöner Artikel – ich kann nur bestätigen, dass ein guter Stabmixer wichtig ist. Ich habe seit mehreren Jahren den Philips HR1370 und bin sehr zufrieden, als mit den billigeren davor. VG.

  • Frank sagt:

    Schöner Artikel, hat mir noch einiges über den Kauf von Smoothie-Mixern beibringen können.
    Ich selbst bevorzuge ja eher grüne Säfte, da ich mit der dickflüssigen Konsistenz und generellen Sämigkeit der Smoothies nur selten zurechtkomme.
    Gesünder sind jedoch die Smoothies, das ist klar, weil sie eben noch all die Fasern, das Fruchtfleisch, etc. beinhalten, was bei herkömmlichen Entsaftern lediglich als Trester meist entsorgt wird…

  • Markus sagt:

    Hallo,
    bin vollkommen der Meinung von Werner, die meisten billigen Geräte sind einfach nur Mist. Ich habe jetzt schon seit Jahren deinen Mixer von BioChef von vitality4life.de. Und ich bin seit Jahren sehr zufrieden damit. Diese Geräte gehören zwar auch nicht gerade zu den Billigsten, aber man merkt einfach den qualitativen Unterschied zu Billiggeräten…

  • Maik sagt:

    Super Artikel, ich kann nur sagen das ich persönlich Stabmixer bevorzuge. Aber überlege ob ich mir auch mal einen Standmixer zulege aber die sind halt verdammt einiges teurer. Aber wie Werner schon sagt werk billig kauft kauft mindestens zweimal.

  • Werner sagt:

    Super Beitrag, super Tipps und Links, danke! Wie immer: Wer billig kauft, kauft (mindestens) zweimal, insofern kann ich auch nur die Anschaffung eines hochwertigeren Gerätes empfehlen.