Rezept des Monats: Spinatstrudel mit Apfelkürbis

Die vegane Bloggerin, Unternehmerin, Beraterin und Köchin Stina Spiegelberg erfreut ihre Fangemeinde schon seit Jahren mit kreativen und tollen Rezepten. In ihrem neuesten Kochbuch “Vegional – Mit Liebe gekocht” liegt der Fokus auf heimischen Obst- und Gemüsesorten. Anhand von 80 Rezepten zeigt sie, wie abwechslungsreich mit regionalen Zutaten gekocht werden kann. Kleiner Vorgeschmack für euch: Spinatstrudel mit Apfelkürbis.

(Foto: © Fackelträger Verlag, 2017)

Spinatstrudel mit Apfelkürbis

Für 3–4 Portionen | Zubereitungszeit: 20 Minuten | Backzeit: 20–25 Minuten

Zutaten

  • 400 g entkernter Hokkaido
  • 50 ml Apfelsaft
  • Salz, schwarzer Pfeffer, geriebene Muskatnuss
  • 100 g Räuchertofu
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Blattspinat
  • Paprikapulver
  • 1 EL Hefeflocken
  • 230 g selbst gemachter oder fertiger Strudelteig
  • 1–2 EL Hafer Cuisine (oder andere Pflanzensahne)

Zubereitung

  1. Den Kürbis würfeln und in Apfelsaft mit 1 Prise Salz bei geschlossenem Deckel 5 Minuten garen. Dann mit einer Gabel zu einem Püree zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.
  2. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin goldgelb braten. Zwiebel und Knoblauch fein hacken und zugeben. Den Spinat klein schneiden und ebenfalls untermischen, mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver und Hefeflocken würzen. Die Füllung etwas abkühlen lassen.
  3. Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Strudelteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Zunächst das Kürbispüree, dann die Spinatfüllung daraufstreichen. Dabei die Füllung nicht ganz bis zum Rand auftragen und die Enden etwas einklappen. Den Strudel einrollen und mit etwas Pflanzensahne bestreichen. Im Ofen 20–25 Minuten backen.

Tipp: Für diesen Strudel lässt sich auch tiefgekühlter Blattspinat verwenden. Den Spinat dazu rechtzeitig auftauen und gut abtropfen lassen. Der Hokkaido ist ein Kürbis für Faule: Er kann mitsamt seiner Schale gegessen werden. Außerdem enthält die Schale extra viel Beta-Karotin, Faulheit kann also auch gesund sein!

Vegional – Mit Liebe gekocht. Vegan, regional, genial.

Stina Spiegelberg
Fackelträger Verlag 2017
144 Seiten

€ 20
ISBN 978-3-7716-4689-9

Mehr von Stina Spiegelberg

Ein Artikel von Luise

2 Kommentare

  • Ich sagt:

    Also ich bin draufgekommen, dass im Haushalt ein Ding dafür verantwortlich ist, dass wir uns relativ ungesund ernähren. Es ist der Kühlschrank. Ohnehin schon vitaminarme Kost wird eingefroren und eigentlich dient dieses Gerät nur dazu, Fleisch- und Milchprodukte und die meisten zusammengepantschten Dinge “frisch” zu halten.
    Seit dem Jahreswechsel kaufe ich nur mehr frisch und so, dass meine Lebensmittel innerhalb 1-2 Tage ohne Kühlung frisch bleiben und verzehrt werden können. Damit lebe ich im Jetzt, gesünder, frischer und sogut wie vegetarisch/vegan. Ohne Kühlschrank.
    Der durchschnittliche Kühlschrank kühlt auf bis zu 2-5 Grad und im Gefrierfach um die -20 bis -30 Grad. Da bleibt vom Nährstoffgehalt ohnehin nicht viel über und man kauft Dinge, die meist völlig überzogen und sinnlos sind. Und am Wochenende gehe ich dann gern mal Essen in ein Lokal meiner Wahl.
    By the way: Fermentieren dürfte wieder in werden bzw. bleibt da Einiges an Nährstoffen erhalten und macht einen Kühlschrank überflüssig. Davon sind Fermente für den Körper sehr förderlich (zB auch bei Makuladegeneration).

    • Manuela sagt:

      Für alle, die keinen Garten und/oder Erdkeller haben, sind Kühlschränke durchaus hilfreich – gerade auch, um Vitaminverluste zu vermeiden! Fermentation ist zwar eine tolle Sache, erfordert nach der ersten Gärphase aber ebenfalls kühle Keller oder eben Kühlschränke…