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Gemüse des Monats: Steckrübe

Willkommen in unserer neuen Rubrik. Ab jetzt stellen wir in Zusammenarbeit mit Peter Laßnig vom Biohof Ochsenherz regelmäßig ein “Gemüse des Monats” vor, je nach Saison. Peter Laßnig ist ein absoluter Gemüsekenner, baut er doch mit seinem Team nicht nur nach Demeter-Richtlinien an, sondern vor allem auch viele vergessene oder rare Sorten. Quer durch das Jahr gibt es Köstlichkeiten wie die namensgebende Ochsenherztomate, Andenbeeren, Zuckerwurzel, Spargelsalat, Agretti, violetten Broccoli, Tomatillo
oder Malarbarspinat. Auch auf einem weiteren Gebiet ist Peter Laßnig Pionier: Der Betrieb hat inzwischen gänzlich auf das System der “community supported acriculture” umgestellt. Das ist ein Modell der direkten Partnerschaft zwischen Produzent und Konsumenten. Konkret versorgt der Gärtnerhof derzeit rund 200 Menschen das ganze Jahr über mit biologisch angebautem, erntefrischen Gemüse. Zu dieser Jahreszeit ist die Steckrübe hoch im Kurs und damit sind wir bei unserem ersten Gemüse des Monats:


Die Steckrübe…
… wird auch Kohlrübe oder Wruke genannt und ist eines jener Gemüse, das unsere Großeltern noch gekannt haben. In den vergangenen Jahrzehnten ist es bei uns aber fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden. Sowohl in Nord- als auch in Südeuropa ist es hingegen auf Märkten immer noch weit verbreitet. Es handelt sich um eine rundliche Rübe aus der Familie der Kohlgewächse mit gelblich-bräunlicher Haut und grünlichen oder rotbraunen Schultern. Das Fleisch ist gelblich, von fester Konsistenz und zeichnet sich durch einen dezenten “Kohlgeschmack” aus, der eine Kombination mit unterschiedlichsten Gemüsearten zulässt. Die Steckrübe ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen, beinhaltet auch Kohlehydrate und Senföle. Sie kann gedünstet oder roh gegessen werden – zum Beispiel gerieben gemeinsam mit Karotten oder Äpfeln, lässt sich problemlos lagern und bereichert den ganzen Winter über den Speiseplan. Ein Anbau im Hausgarten ist einfach und erfolgt bei direkter Aussaat am besten im Frühsommer.

 

Rezeptvorschlag
In Schweden üblich ist eine einfache Zubereitung mit Kartoffeln und Karotten: Kartoffen schälen, würfelig schneiden, dünsten. Steckrüben und Karotten (zusammen etwa die Kartoffelmenge) ebenfalls würfelig schneiden und in Gemüsebrühe weichkochen. Gemeinsam mit den Kartoffeln stampfen oder grob pürieren; mit Öl, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

Text und Rezept: Peter Laßnig
Ochsenherz Gärntnerhof
www.ochsenherz.at

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Ein Artikel von Petra

1 Kommentar

  • mascha sagt:

    ich liebe die steckrübe auch sehr aber in österreich habe ich sie noch nie zum verkauf entdeckt ?? wo gibt es die denn zu finden ?? :-)