Infothek Tipp

Natürliche Fellreinigung und -pflege

Hund waschen
Bedenkliche Inhaltsstoffe bei Hundeshampoos und -pflege sind leider gang und gäbe und nur einem begrenztem Reglement unterworfen. Der einfache Grundsatz bei Hundepflege lautet: Je natürlicher, desto besser. Geben Sie nichts auf Fell oder Pfote Ihres Tieres, das Sie nicht auch selbst unbedenklich verwenden könnten. Kurzum: Wir empfehlen auch für Tiere ausschließlich Naturkosmetik.
Hund waschen

Sanfte, natürliche Pflege statt Chemie. Foto: Pixabay (oritslama)

Was nicht auf Fell und Haut gehört

Dazu gehören etwa Formaldehyd (krebserregend) und Formaldehydabspalter, Diethylphthalat, halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate oder Natrium-Lauryl/Laureth-sulfat. Meist enthalten die Produkte zudem synthetische Konservierungsstoffe, Parabene, Paraffine und Silikone. Eine Zumutung für das Tier ist auch der Einsatz von (synthetischen) Duftstoffen, diese erfreuen maximal die  Nase des Hundehalters, der Hundehalterin, deren Geruchssinn vielleicht durch den massiven Einsatz der Chemiedüfte in unserer Welt abgestumpft sind. Bedenken Sie aber, was sie damit der feinen Nase Ihres Hundes zumuten.

Bezeichnend ist auch, dass sich bei den wenigsten Hundeshampoos- und „-pflege“produkte eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe auf den Etiketten findet. Tierkosmetika unterliegen nicht dem Kosmetikrecht, ein Umstand, der dafür verantwortlich ist, dass in den Produkten manchmal Stoffe enthalten sind, die in der Humankosmetik verboten sind. Warum sollten sie dann aber an Hunde- und Katzenfell und -haut???

Umso wichtiger ist es, dass Natur- und Biokosmetik auch in diesem Bereich Einzug hält. Genauso wie bei uns selbst sollten wir auch bei unseren Haustieren nur gesundheitlich unbedenkliche und natürliche Reinigungs- und Pflegemittel verwenden. Im Einkaufsführer finden sie die besten Anbieter, deren Produkte selbstverständlich auch tierversuchsfrei entwickelt wurden.

Selbst ist die Mieze

Ein Nachtrag für jene, die Katzenneulinge sind: Katzen brauchen nicht gewaschen werden, ja sollen das auch nicht. Sie besorgen die natürliche Fellpflege selber: ausgiebig und oft. Das regelmäßige Fellputzen der Katzen ist für sie gleichzeitig auch ein Trainingsprogramm – inklusive Stellungen, die jeden Yogi vor Neid erblassen lassen.

Katze

Der Waschlappen ist immer dabei. Foto: Pixabay (JaStra)

Was Katzen aber meist lieben, ist eine sanfte Bürstenmassage ab und an. Beim ersten Mal gilt es vorsichtig zu beginnen und immer zu überprüfen, ob das Bürsten (nicht gegen den Strich) für die Katze angenehm ist. Insbesondere im hohen Alter, wenn die Katze vielleicht nicht mehr so fit und gelenkig ist, wird sie ihre täglichen Bürsten-Streicheleinheiten lieben.

In Ausnahmefällen übernimmt natürlich der Mensch auch das Waschen der Katze, etwa wenn sie dazu selbst nicht (mehr) in der Lage ist oder sie den Schmutz (wo immer sie ihn her hat) nicht mehr alleine weglecken kann. Befeuchten Sie dazu einen Waschlappen. Sie können dem Wasser auch Effektive Mikroorganismen zusetzen, konkret: 1 Verschlusskappe des Mittels EM Klar Aktiv. Dann den Lappen auswringen und vorsichtig und langsam die Verschmutzungen lösen. (Hinweis: Bei Katzen bitte nicht wie im angeführten Link vorgeschlagen das verdünnte Mittel ins Fell sprühen. Das mögen sie gar nicht! Besprühen Sie eine Bürste mit EM Klar Aktiv und bürsten Sie die Katze dann vorsichtig mit der feuchten Bürsten – das könnte sehr gut ankommen ;-)

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