Flowerpower statt Chemiekeule

Blumen
Naturkosmetik setzt auf die Kraft von Pflanzen! Ganz natürlich sind in Blumen & Co. heilende und pflegende Kräfte versteckt, die in Cremes, Lotionen und Seifen verwandelt werden. So könnt ihr getrost auf Chemie und Synthetik verzichten und euch Mutter Natur anvertrauen. Denn draußen bereiten sich schon viele Blumen darauf vor, im Frühling wieder in voller Blüte zu erscheinen und euch an ihren geheimen Fähigkeiten teilhaben zu lassen. Nun ja, so geheim sind diese doch nicht, weshalb wir euch in diesem Beitrag einige von ihnen kurz vorstellen möchten.
Blumen

Naturkosmetik arbeitet mit Blüten- und Pflanzenessenzen (Foto: Pixabay, Mareefe)

Gesunde Haut braucht Feuchtigkeit

Wunderschön und duftend, das sind die offensichtlichen Merkmale der Rose. Aber auch in ihr steckt einiges: Durch ihre feuchtigkeitsspeichernde Wirkung und ihren unübertroffenen Geruch ist sie ein Muss für Gesichtscremes und Lotionen.

Die Malve, bei uns auch als Käsepappel bekannt, ist Meisterin der Hautregeneration. Durch Schleimstoffe legt sich ein Schutzfilm auf die Haut, der bei Trockenheit und Entzündungen hilft. Des Weiteren halten Antioxidantien die Zellen jung – die besten Voraussetzungen, um sich einen Fixplatz in der Naturkosmetik zu sichern.

Die Wirkungen von Johanniskraut sind lange bekannt. Es hilft den Nerven, aber auch der Haut, indem es sie vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Gerade wohltuend z.B. als Lotion bei trockener Haut und heilend bei Ekzemen.

Malve

Malvenblüte schützt die Haut (Foto: Pixabay, Witchgarden)

Heilsam für wunde und rissige Haut

Die Expertin auf dem Gebiet der Wundheilung ist die Ringelblume. Mit ihren regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften hilft sie jeder noch so beanspruchten Haut, wieder zart und geschmeidig zu werden.

Die Kamille ist wohlbekannt als Hausmittel bei diversen Erkrankungen. Als souveräne Alleskönnerin steht sie in Sachen Wundheilung ihrer Kollegin um nichts nach. Sie wirkt ebenso entzündungshemmend und besitzt antibakterielle Eigenschaften. Gerade für trockene oder unreine Haut ein Segen.

Arnika steht unter Naturschutz, jedoch gibt es auch eine Art, die sich im Feldanbau züchten lässt. Zum Glück, denn in der Homöopathie ist sie die erste Wahl bei Verletzungen. Aber auch äußerlich angewandt sorgt sie bei Prellungen und gereizter Haut sowie Schwellungen für Linderung.

Ringelblume

Ringelblume: bewährt zur Wundheilung (Foto: Pixabay, Saalenixe-74)

In der Ruhe liegt die Kraft

Wollt ihr eurer Haut Ruhe und Entspannung gönnen, dann ist Lavendel das Richtige für euch. Neben der entstressenden Wirkung seiner ätherischen Öle, stecken in ihm auch wundheilende und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Und wer kennt nicht seinen aromatischen Duft…

Magisch verwöhnt die Zaubernuss die Haut. Auch als Hamamelis bekannt, verfeinert sie die Poren und beugt Entzündungen vor. Ein Muss also in Gesichtswasser und speziell bei Mischhaut oder Unreinheiten.

Euphrasia macht müde Augen munter. Vielleicht kennt ihr sie besser unter dem Namen Augentrost, denn Reizungen, Schwellungen und Entzündungen rund ums Auge sind ihre Spezialität. Für Abschminklotion oder Augencremes also die richtige Wahl.

Hamamelis

Hamamelis: ein Winterblüher (Foto: Pixabay, manfredrichter)

Alte Bekannte für junge Haut

Wer kennt es nicht, das kleine weiße Gänseblümchen. Unscheinbar und doch omnipräsent ist seine Spezialität jedoch weniger bekannt: Es reguliert die Melaninproduktion und reduziert auf diese Weise die Bildung von Pigmentflecken.

Schon durch ihren Namen werden viele von euch den Duft in der Nase haben: Die Rede ist von der Pfefferminze. Erfrischend beschreibt ihre Wirkung auch auf die Haut wohl am besten: Sie schließt die Poren, stärkt die Mikrozirkulation der Haut und reduziert gleichzeitig die Ausdehnung der Blutgefäße und bringt so den Teint zum Strahlen.

Pfefferminze

Die Pfefferminze wirkt erfrischend (Foto: Pixabay, silviarita)

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Ein Artikel von Irene