Urgeschichte zum Genießen
Die Karotte an sich ist ein Gemüse mit langer Geschichte. Schon in der Steinzeit – man glaubt es kaum – wurde die Urkarotte angebaut. Im Gegensatz zur heutigen klassisch orangen Karotte spielte es damals die Farben rot, violett und schwarz. Die heute gewohnte orange Farbe ist übrigens das Werk holländischer Züchter, die im 17. Jahrhundert gelbe und schwarze Karotten gekreuzt haben, um damit dem Königshaus der Oranjes zu huldigen.
Urkarotte liebt orange Nachfahrin
Das Objekt unserer Begierde ist die violette Möhre, unter den Sortenbezeichnungen “BetaSweet”, “Purple Haze” oder “Purple Dragon” im Handel bekannt. mehr »
Es war einmal… die Waldstaude
Roland Rauter zählt im Bezug auf vegane Kochbücher zu den bekanntesten Autoren am deutschsprachigen Markt. Mit “einfach vegan”, “einfach vegan – die süße Küche” und “Von Christstollen bis Zimtstern” hat der gebürtige Kärntner, der in der Nähe der Stadt Salzburg lebt, Bestseller geschrieben. Im Juni erscheint sein neues Werk “draußen kochen – von Grillen bis Picknick”. Dass Roland, der seit langem Veganer ist und als ausgebildeter Koch auch in der Spitzengastronomie gearbeitet hat, für unsere “PeaceKitchen” allmonatlich Köstliches kreiiert, finden wir einfach wunderbar! Diesmal hat er eine frühlingshafte Quiche – also einen Zwiebelkuchen – gebacken. Guten Appetit!
Da es ja schon erste Anzeichen des Frühlings gibt, hat Kochbuch-Autor Roland Rauter (“Einfach vegan”) diesmal für animal.fair einen leichten und typisch österreichischen Aufstrich zubereitet.

Roland Rauter, Autor der Kochbuchbestseller “Einfach vegan” und “Einfach vegan – die süße Küche”, hat für animal.fair diesmal ein köstlich-spätherbstliches und wie immer rein pflanzliches Gericht mit saisonalem Gemüse zubereitet.
Es ist ein erfrischend ungewöhnlich gestaltetes Kochbuch, das der junge Berliner Neun Zehn Verlag auf den Markt gebracht hat. Ähnlich wie das ansprechende Layout sind auch die Rezepte. Keine neuen Sensationen, dafür wird Bekanntes in erfrischend neuer Kombination serviert: der Fenchelsalat mit grünen Äpfeln, die Rahmsuppe mit Zitronengras und gelben Paprika, auch das Champignon Carpaccio ist asiatisch angehaucht, das Gulasch mit Polenta serviert und der Apfelkuchen mit Apfelmus gemacht. Die Banalität eines Pommes-Rezepts wollen wir dem Buch einmal nachsehen. Ansonsten liefert es das, was es verspricht: “Neu-VeganerInnen neugierig zu machen, zu inspirieren und zu bestärken, sich auf diese Art des Kochens einzulassen und neue Wege zu beschreiten.” Routiniers werden aber auch das eine oder andere spannende Rezept finden.