Beiträge in Buch

animal.fair empfiehlt: Mami, ist das vegan?

Sie ist Fernsehjournalistin und Moderatorin (“heimatZEIT”) in Bremen, Mutter von zwei kleinen Kindern und hat beschlossen, vegan zu leben: Ohne Negatives zu beschönigen, aber auch ohne propagandistische Aufdringlichkeit lässt Jumana Mattukat in ihrem gerade erschienenem Buch “Mami, ist das vegan?” Revue passieren, wie sie auf ein veganen Lebensweise umgestiegen ist – und was das für ihren Mann, die Kinder und den Freundeskreis an Positivem, aber auch an Stolpersteinen bedeutete.

Herzerfrischend unprätentiös und sehr persönlich schildert die Enddreißigerin, wie sie Experten kontaktiert, neue Produkte entdeckt, Kochbücher von Attila Hildmann und Björn Moschinski konsultiert, am Herd experimentiert und Kochduelle mit nicht-veganen Freunden meistert. Und sie sinniert über das korrekte vegane Outing und die angemessene Art, ihr Hintergrundwissen über den Umgang mit Tieren und der Umwelt angemessen zu transportieren – was ist wann zu viel, was zu wenig?

“Ich liebe es, vegan zu sein” bekennt sie schließlich, ohne sich dadurch für besser zu halten als die anderen. mehr »

animal.fair empfiehlt: Veggiestan

Den ersten sinnlichen Eindruck von Veggiestan bekommt man, wenn man das Buch in die Hand nimmt. Denn Teile des Cover sind mit Samt überzogen. Auch innen ist das Buch ansprechend gestaltet, wenngleich nicht jedes Rezept mit einem Foto versehen ist. Die Rezepte bieten eine Tour durch den gesamten orientalischen Raum – von Afghanistan bis nach Marokko. Im Mittelpunkt stehen die Gemüsetöpfe des Orients, die anregenden Gewürze und Aromen und die vielen selbstgemachten Kochzutaten wie Chutneys oder Harissa (angeblich die schärfste Chilisauce der Welt). Das Buch ist dezitiert vegetarisch. Aber ein guter Teil der Rezepte ist rein pflanzlich oder leicht veganisierbar – vom Kapitel Milch- und Eierspeisen abgesehen.

mehr »

animal.fair empfiehlt: “Vegan for fit”

Die einen lieben ihn, weil er als Veganer nicht  dogmatisch ist, die anderen hassen ihn deswegen: Aber abgesehen davon, dass der deutsche Kochbuchautor, Physikstudent und Hobby-Kraftsportler Attila Hildmann immer wieder polarisiert – auch sein neues Kochbuch “Vegan for fit” glänzt vor Kreativität und ist mit seinen edlen Fotos, seinem Format und 1,7 kg Gewicht sogar als Coffeetablebook geeignet. Und obwohl Hildmann diesmal zeigen will, dass eine gesunde, pflanzenbetonte Ernährung auch zu mehr Leistung und weniger Gewicht führt (er leitet durch eine “30-Tage-Challenge” mit Fitnessprogramm) – mit Diät, Verzicht, Schlankheitswahn oder Kalorienzählen haben seine Rezepte nichts zu tun. Und auch nichts mit Hausmannskost oder schwerer, veganisierter Gasthausküche.

mehr »

animal.fair empfiehlt: Einfach mal vegan

In diesem Kochbuch mit dem Untertitel “Küchenzauber frisch und vollwertig, unkompliziert und schnell zubereitet” geht es um den kulinarischen Alltag: um Basics, Salate, Aufstriche und andere vollwertige Genüsse, die durch Gewürze oder Nüsse zu etwas Besonderem werden. Auch Brot- und Pastarezepte hat das Ehepaar Ingrid und Alexander Neukert in ihr sehr persönlich gestaltetes Kochbuch mit aufgenommen.
So werden – neben Gemüserezepten aus unterschiedlichsten Ländern – auch Anleitungen für diverse Brotarten und für Pizzateig geboten. Die Neukerts leben seit schon 17 Jahren vegan und wollen mit dem Kochbuch auch ein Zeugnis für vegane Lebensfreude geben.
Wie bei allen Büchern, die der engagierte deutsche pala-Verlag herausbringt, gibt es statt Fotos nur liebevoll handgezeichnete  Illustrationen.

mehr »

animal.fair empfiehlt: “Kein Fleisch macht glücklich”

So locker, pointiert und dennoch faktenreich sind Bücher zum Thema “Vegan werden und bleiben” nur selten geschrieben. Ähnlich wie viele andere Autoren, die sich in der letzten Zeit zu einem ethisch korrekt(eren) Lebensstil entschlossen haben, erzählt auch der Biologe und Wissenschaftsjournalist Andreas Grabolle von seiner persönlichen Annäherung an das vegane Leben.
Dabei lässt er immer wieder Gespräche mit Freunden und Experten, mit Tierrechtlern und Bauern, mit einer fleischliebenden Kollegin und seiner kleinen Tochter mit einfliessen. Er schaut sich heimlich einen Mastbetrieb an und schildert sachlich-reportageartig das dortige Grauen. Er nimmt im Kuhkostüm an einer Demo teil, lernt bei Björn Moschinski vegan kochen und lässt sich von Kathi Petter von der Veganen Gesllschaft Österreich über Kinderernährung aufklären.

mehr »

animal.fair empfiehlt: Vegan kochen

Einfach, praktisch, gut: Nur 64 Seiten umfasst dieses kleine Büchlein, doch bietet es eine Fülle an veganen Inspirationen. Das Hauptgewicht liegt nicht so sehr auf üppiger Hausmannskost, sondern auf frischen, leichten, kreativen und pflanzenbetonten Gerichten: “Salattasche mit Auberginen”, “Wok-Gemüse mit Erdnuß-Sauce”, “Pastatouille”oder “Asia-Lasagne”. Außerdem wird die relativ einfache Zubereitung  von Seitanwürsten beschrieben. Für den Nachtisch gibt es unter anderem Mandelkuchen-, Waffel- oder Cocomisu-Rezepte.
Autor Martin Kintrup hat bereits mehrere erfolgreiche und überwiegend vegetarische Kochbücher verfasst. Dass nun auch der

mehr »

animal.fair informiert: Vortrag “Karnismus: Die Psychologie von Fleisch”

Einen spannenden Vortrag der amerikanische Psychologin Melanie Joy gibt es heute in Wien. Die Amerikanerin, die auch an der University of Massachusetts lehrte, wurde mit 23 Jahren Vegetarierin – inzwischen lebt sie vegan – und beschäftigt sich mit Themen wie Tierrechte, Gewalt gegen Tiere und Veganismus. Nach ihrem Englisch-Lehramt gab sie zahlreiche Vorträge über vegetarische Ernährung – und war irritiert, weil ihre Zuhörer dennoch nicht auf Fleisch verzichten wollten: “Ich entdeckte, dass der Mechanismus, der für die Gewalt gegen Menschen verantwortlich ist, auch bei Gewalt gegen nicht-menschliche Lebewesen zur Geltung kommt”, sagte sie in einem Interview. Dieses Verhalten motivierte sie zu psychologischen Studien, die zur Grundlage ihrer Dissertation wurden, aus der später

mehr »

animal.fair empfiehlt: “Wir haben es satt!”

Gute Bücher werden bekanntlich nicht alt – und gute Texte auch nicht: Der Band “Wir haben es satt” ist eine der wohl eindrucksvollsten literarischen Anthologien zum Thema “(Keine) Tiere essen”, Tierrechte und Vegetarismus/Veganismus. Die renommierte “Zeit”-Literaturkritikerin Iris Radisch und Kulturredakteur Eberhard Rathgeb – beide sind Vegetarier – haben mehr als dreißig, nicht nur allgemein bekannte Texte von Autoren und Philosophen zusammengestellt, kommentiert und zeitlich wie gesellschaftspolitisch eingeordnet. Die aus zwei Jahrtausenden stammenden Werke liefern Argumente gegen die Ausbeutung und das Essen von Tieren; sie zeigen aber auch den widersprüchlichen Umgang mit Tieren auf, etwa wenn es um den bedenkenlosen Fleischkonsum von “tierliebenden” Menschen geht. Ein Buch also, das eine eindrucksvolle Bandbreite

mehr »

animal.fair empfiehlt: Soami – das pure Leben

Ein Vegan-Kochbuch der Luxusklasse: gefühlte 2 Kilogramm schwer, 368 Seiten stark, Farbfotos von höchster Qualität auf jeder Doppelseite, dazu 200 Rezepte, die meisten davon sogar glutenfrei. Sie rangieren von Suppen und Saucen über Sprossen und Salate bis hin zu Strudel und (zuckerfreien!) Süßspeisen, es gibt zudem Anleitungen für Aufstriche, zum Brotbacken und für Gemüse- und Getreidespeisen. Auch der Umgang mit Algen wird erläutert. Außerdem geht es in einem ausführlichen Beitrag darum, wie eine ideale, typgerechte Ernährungs- und Lebensweise aussehen kann – und dass Ganzheitlichkeit und Achtsamkeit nicht nur das Essen betrifft.

mehr »

animal.fair empfiehlt: Vegan for Fun

Der Berliner Attila Hildmann ist einer der Jungstars der veganen Küche: Mit YouTube-Kochshows, TV-Auftritten und in Kochkursen vermittelt der Physik-Student auf frische, unkomplizierte Weise, wie großartig veganes Essen schmeckt. Mit seinem neuen, fast 200 Seiten dicken, toll gestylten und ausführlich bebilderten Kochbuch “Vegan for fun” macht er Lust auf vegane Gerichte wie Lauch-Quiche und Döner, Nasi Goreng und Oliven-Tomaten-Focaccia, Power-Drinks, Cremeschnitten oder Panna Cotta.

mehr »