Infos und Tipps

Info: Rinder – zu Fleisch- und Milchlieferanten degradiert

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So lebt nur eine Minderheit

Mit „glücklich“ oder auch nur „artgerecht“ hat das Leben, das wir den Rindern bereiten, nichts zu tun. Die Stiere müssen auf Attrappen springen und absamen, die Kühe werden künstlich befruchtet. Die Kälber werden den Müttern nach der Geburt weggenommen und in Einzelboxen ohne jeglichen Körperkontakt gehalten. Dann werden ihnen die Hörner ausgebrannt, ein wichtiger Körperteil, der auch als Kommunikationsmittel dient. Die verunstalteten Tiere fristen ihr Dasein meist in riesigen Ställen, oft auch noch mit einer Kette angebunden. Milchkühe werden laufend geschwängert, damit ihre Muttermilch immer weiter fließt. Die Kälber werden im Babyalter, die Jungrinder als Kinder geschlachtet – meist auf Schlachthöfen, wo im Akkord geschlachtet wird – eine Betäubung vor dem Zerteilen ist nicht garantiert. Übrigens der Schlachthof macht bei Bio-Tieren keinen Unterschied. Dem was Rinder ausmacht, ihrem Sozialverhalten, ihrem Spieltrieb, wird in unseren Nutztier-Anlagen in keiner Weise Rechnung getragen. mehr »

Info: Vom Unglück, als Schwein auf die Welt zu kommen

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Die Realität sieht anders aus

Männliche Ferkel werden ohne Narkose kastriert, Muttersauen monatelang in körpergroße Käfige gesperrt – kein Tageslicht, kein freies Herumgehen, stattdessen Stehen auf durchlöcherten Böden, im Gestank der eigenen Exkremente, durch Kraftfutter zu viel zu schnellem Wachstum gezwungen, Verabreichung von Antibiotika, Hormonen und Psychopharmaka: Das alles gehört zum Horror-Alltag der Schweine in diesem Land. In Österreich leben zurzeit fast 3 Millionen Schweine, der Anteil an Bioschweinen beträgt nur 1%, die restlichen 99%  müssen unter extrem unnatürlichen und unwürdigen Haltungsbedingungen ihr Dasein fristen bis sie im Schlachthof landen. Trotz Lebensmittelskandalen (z.B. 2008: Dioxin im Schweinefleisch) und der massiven Ausbeutung der Tiere ist Schweinefleisch das beliebteste Fleisch der Österreicher. mehr »

Info: Puten, Enten, Gänse: Das vergessene Leid

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Sie will flattern und laufen

Unter welchen Bedingungen Kühe, Schweine oder Hühner, die für den menschlichen Konsum millionenfach „produziert“ werden, ihr kurzes Dasein fristen müssen, ist vielen von uns durch die Medien bereits bekannt.  Weniger bekannt ist jedoch, dass auch Tiere, die etwas seltener auf den Tellern landen – wie Puten, Enten und Gänse – ein ebenso qualvolles Leben in Massenbetrieben führen müssen. Bei zahlreichen Festlichkeiten wie Thanksgiving, Martinstag, Weihnachten oder Ostern werden Pute, Martinigansl oder Gänsestopfleber verspeist. Und beim Asiaten ist die knusprige Ente eine der beliebtesten Speisen. Dabei würde den meisten wohl der Appetit vergehen, wenn sie wüssten, was den Tieren in ihrem kurzen Leben angetan wurde. mehr »

Info: Fleisch und Milch heizen das Klima auf

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Brennstoff für die Erderwärmung

Fleisch zu essen ist noch immer populär. Statistiken variieren stark, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass in Österreich etwa 65 kg Fleisch pro Kopf und Jahr konsumiert werden, in Deutschland zwischen 60 und 90 kg, in den USA über 120 kg, während in Indien nur etwa 5 kg pro Kopf und Jahr verzehrt werden. Weltweit landen jährlich mehr als 53 Milliarden (!) Landtiere auf der Schlachtbank. Dass Fleischkonsum und Klimawandel in direktem Zusammenhang stehen, wird gerne übersehen. Die Nutztierhaltung hat gravierende und schädliche Auswirkungen auf die Umwelt. mehr »

Info: Das Einmaleins der veganen Ernährung

Pflanzennahrung: bunt und gesund

Pflanzennahrung: bunt, gesund

Eine pflanzliche Ernährung ist gesund. Die Ernährungswissenschafterin Katharina Petter hat für animal.fair die wichtigsten Argumente zusammengefasst. Sie beschreibt, welche Vorteile diese Ernährungsweise hat, was man dabei aber auch beachten sollte, damit der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist:

Die Zeiten, in denen die vegane Ernährung mit Mangelerscheinungen assoziiert wurde, sind lange vorbei. Inzwischen sprechen sich renommierte Ernährungsgesellschaften wie die American Dietetic Association oder der National Health and Medical Research Council in Australien klar für die vegane Ernährung aus – denn sie enthält nicht nur alle lebenswichtigen Nährstoffe, sondern schützt darüber hinaus vor vielen Krankheiten. mehr »

Info: Tierversuche – Zahlen, Daten, Fakten

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Mäuse werden am häufigsten „verwendet“

Weltweit werden jedes Jahr mehr als 115 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Die Dunkelziffer dürfte aber ein Vielfaches betragen, da viele Tiere in den Tierversuchsstatistiken nicht erfasst werden. Die aktuellen Zahlen für Österreich umfassen das Jahr 2012. Demnach wurden nur in diesem einen Jahr an 184.610 lebenden Wirbeltieren und an 939 erneut verwendeten Tieren Experimente und Tests durchgeführt. Für alle diese Einzelschicksale bedeutete das Angst, Schmerzen, Leiden und in der Regel während oder nach dem Versuch den Tod.

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Info: Alternativen zu Tierversuchen

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In-vitro Testverfahren

Ob Petrischale oder Reagenzglas, ob Simulation am Computer oder künstliches Modell – es gibt sie bereits die zahlreichen Methoden, die Tierversuche überflüssig machen. Leider haben Tiere aber die schwächste Lobby, ebenso ist der öffentliche Druck auf Politik und Wirtschaft bisher nicht groß genug, um eingefahrene Wege zu verlassen. Dazu gehört auch, dass sowohl vom Bund als auch Europäischer Union nach wie vor Unsummen an Steuergeld in die tierexperimentelle Forschung fließen. Dagegen wird die tierversuchsfreie Forschung nur mit einem Bruchteil davon subventioniert. Die Zukunft aber – davon sind wir überzeugt – liegt in einer Wissenschaft, die ohne Tierversuche auskommt. Die bisher gängigen Alternativmethoden stellen wir nachfolgend vor. mehr »

Tipp: Vollwertiger pflanzlicher Käse aus der eigenen Küche

Schnittlauch-Gervais

Wir haben für Sie zwei Rezepte, mit denen Sie ganz einfach köstlichen pflanzlichen Käse mit vollwertigen natürlichen Zutaten selbst herstellen können. Quasi über Nacht entsteht ein köstlicher Gervais, den man dann nur noch mit Kräutern, Gewürzen oder Nüssen verfeinern muss. Auch ein Liptauer lässt sich daraus machen. Etwas mehr Aufwand ist für einen Käse aus Cashew-Nüssen nötig. Es lohnt sich, er ist eine köstliche Spezialität. mehr »

Info: Woher kommen die Eier?

1 Tag leben

Geprägt von Kinderbüchern und Werbung haben wir immer noch das Bild im Kopf, dass eine Henne ihre Eier ausbrütet, dass sie ihre frisch geschlüpften Küken umsorgt, dass die kleinen Hühnerbabies ihrer Mutter überallhin folgen können und zum Schlafen unter das warme flauschige Federkleid der Mutterhenne dürfen. Die Wirklichkeit ist eine andere: Die Küken kommen in industriellen Brütereien auf die Welt. Dort ist keine Mutter – nur eine Wärmelampe. Und gleich am ersten Tag geht es auch schon ab auf ein Förderband. Auf Einzelbedürfnisse, eingeklemmte Flügel etwa, kann keine Rücksicht genommen werden. mehr »

Info: Der Tod am Förderband: für Hühner, Enten Puten, Kaninchen

Maschinengesteuertes Ende

Hühner erreichen im Durchschnitt ein natürliches Lebensalter von 8 Jahren. Bei unserem industriellen Umgang mit den Tieren werden sie aber schon nach 12 bis 17 Monaten, wenn die Legeleistung nachlässt, geschlachtet, Masthühner oft sogar schon im Alter von rund einem Monat. Alle Hennen, egal aus welcher Haltungsform, erleiden das gleiche Schicksal. Da Zeit Geld ist, wird mit ihnen auch alles andere als sanft umgegangen: In Großbetrieben werden sie von Maschinen auf engsten Raum zusammengeschoben und in Transportboxen gepfercht, wehe es verhakt sich da ein Flügel oder ein Fuß. Nun erfolgt der Transport zum mehr oder weniger weit entfernten Schlachthof. mehr »