Infos und Tipps

Info: „Tierkauf“

Hund im Tierheim © Oleg Kozlov - Fotolia.com

Liebevolles Zuhause gesucht

Eigentlich ist „Tierkauf“ ein – von uns bewusst gewählt – irreführender Titel. Erstens kann ich nur „etwas“ kaufen, das ich besitzen kann und wir sind der Ansicht, dass man Tiere nicht besitzt. Wir geben ihnen ein Zuhause, und gehen idealerweise eine Partnerschaft mit ihnen ein, getragen von einer Balance zwischen Geben und Nehmen. Zweitens rät animal.fair vom „Kauf“ von Tieren ab, da dadurch der Handel mit ihnen gefördert wird. Wir appellieren stattdessen an alle angehenden Tier“halter“,  ein Tier aus folgenden Einrichtungen zu holen:

Tierheim
• Tötungsstationen und Tierheime in Ost- und Südeuropa
„Neues Zuhause gesucht“ – Aushang beim Tierarzt
• Vom Land/Bauernhof

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Info: Das steckt in konventionellem Tierfutter

Tierfutter konventionell © Eric Isselée - Fotolia.com

Skeptischer Blick – zu Recht!

Gensoja, Lockstoffe, Konservierungsstoffe, minderwertigstes und verdorbenes Fleisch gehören zu den gängigen „Zutaten“ im handelsüblichen Tierfutter. Auf der Verpackung finden sich so beschönigende Worte wie „zartes Geflügel“, was nichts anderes bedeutet als Schlachtabfälle von Puten, Hühnern und tote Küken – zu Brei verarbeitet. Als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ deklariert werden dürfen auch Knorpel oder Zwerchfell sowie Tiermehl, Knochenmehl, Gelatine, Hufe, Haare, Hörner und Urin. Es handelt sich dabei also vorrangig um Schlachtabfälle von Tieren aus grausamster Massentierhaltung. Verarbeitet werden oft auch tiefgekühlte Fleischblöcke nicht nachvollziehbarer Herkunft. Aber selbst so genannte „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ sind im Grunde meist nichts anderes als Pressrückstände aus der Ölherstellung, von Mais und Soja oder Sägemehl. mehr »

Info: Tierversuche für Tierfutter

© PETA Deutschland e.V

Versuche an Hunden für Hunde

Absurder geht es kaum: Um sich durch neue Futter-Zusammensetzungen Marktvorteile zu sichern, schrecken Tierfutter-Hersteller nicht davor zurück, diese an Versuchstieren in grausamer Käfighaltung zu testen. Regelmäßig werden Neuheiten entwickelt, die speziell auf rassespezifische Probleme abgestimmt werden und angeblich bei durch Überzüchtung immer häufiger auftretetenden genetische Defekten wie Haar-, Verdauungs- oder Gelenkprobleme helfen sollen.
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Tipp: Artgerechtes Katzen- und Hundefutter

Manche mögen Biokarotte

Manche mögen Biokarotte

Ähnlich wie beim Menschen beeinflusst auch bei Tieren die Ernährung Gesundheit und Lebenserwartung. Ein artgerechtes und biologisches Futter ist dafür die beste Voraussetzung. Warum animal.fair kein konventionelles (das übliche in Supermärkten und Zoohandlungen) erhältliche Katzen- und Hundefutter empfiehlt, haben wir ausführlich in der Info „Das steckt in konventionellem Tierfutter“ beschrieben: Es ist schlichtweg kein gesundes Futter, enthält neben Konservierungs- und Lockstoffen auch Fleisch und Schlachtabfälle der Massentierhaltung. Darüber hinaus lassen viele große Hersteller dafür grausame Tierversuche durchführen. Wir haben für Sie in diesem Tipp Bezugsquellen für wirklich artgerechtes und ehrliches Katzen- und Hundefutter (mit Volldeklaration der Zutaten) zusammengestellt. mehr »

Tipp: Nahrungsmittelergänzungen, Leckerlis und Kauknochen

Hundeknochen © Carola Schubbel - Fotolia.com

Kauknochen aus Stärke

Wer Hunde oder Katzen barft (mit Rohfleisch füttert), braucht neben einem hohen Wissen um ausgewogene Ernährungsrationen unbedingt Nahrungsergänzungen, ohne die die Tiere nicht überleben können. Diese Vitamine und Mineralstoffe können rein durch die Fütterung mit Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse, Kräuter, Obst und Getreide allein nicht gedeckt werden. mehr »

Tipp: Rohfleisch aus Hofschlachtung und Selbstgekochtes

Wenn die Dose verbannt wird © jamiga • images - Fotolia.com

Wenn die Dose verbannt wird

In den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist die Fütterung mit rohem Fleisch. Man nennt diese Methode Barfen, Biologisch Artgerechtes Futter, für Hunde und Katzen. Allerdings ist dafür ein hohes Maß an Wissen auf Seiten des Tierhalters nötig, da falsch oder unzureichend zusammengestellte Futterrationen leicht zu Mangelerscheinungen führen können. mehr »

Tipp: Natürliche Fellreinigung und -pflege

© Adolf Riess, pixelio.deBedenkliche Inhaltsstoffe bei Hundeshampoos und -pflege sind leider noch immer gang und gäbe und keinem Reglement unterworfen. Dazu gehören etwa Formaldehyd (krebserregend) und Formaldehydabspalter, Diethylphthalat, halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate. Meist enthalten die Produkte zudem synthetische Konservierungs- und Duftstoffe, Parabene, Paraffine und Silikone. Bezeichnend ist auch, dass sich bei den wenigsten Hundeshampoos- und „-pflege“produkte eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe auf den Etiketten findet. Umso wichtiger ist es, dass Natur- und Biokosmetik auch in diesem Bereich Einzug hält. Genauso wie bei uns selbst sollten wir auch bei unseren Haustieren nur gesundheitlich unbedenkliche und natürliche Reinigungs- und Pflegemittel verwenden. Wir haben für Sie die besten Anbieter zusammengestellt, deren Produkte selbstverständlich auch tierversuchsfrei entwickelt wurden: mehr »

Tipp: Umweltfreundliches Spielzeug und Zubehör für Katzen und Hunde

Simba im Hanfkörbchen

Körbchen aus natürlichem Hanf

Am Markt sind viele Katzen- und Hundebetten, Spielzeug unterschiedlicher Qualität sowie geeignetes und weniger geeignetes Zubehör. Sie sollten weder bedenkliche Farben, Klebemittel, Lacke, chlorhaltige Bleichung, Schwermetalle, Pestizide, chemische Insektenschutzmittel, Weichmacher u.ä. enthalten. Die Tiere nagen daran herum, lecken es ab und können so Schadstoffe aufnehmen. Wir sind der Ansicht, dass auch bei unseren Haustieren ökologischen Materialien der Vorzug gegeben werden sollte. Inzwischen gibt es da auch ein wachsendes Angebot. Nachfolgend haben wir einige Anbieter für Sie aufgelistet.

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