Infos und Tipps

Info: Tierversuche – Zahlen, Daten, Fakten

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Mäuse werden am häufigsten „verwendet“

Weltweit werden jedes Jahr mehr als 115 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Die Dunkelziffer dürfte aber ein Vielfaches betragen, da viele Tiere in den Tierversuchsstatistiken nicht erfasst werden. Die aktuellen Zahlen für Österreich umfassen das Jahr 2012. Demnach wurden nur in diesem einen Jahr an 184.610 lebenden Wirbeltieren und an 939 erneut verwendeten Tieren Experimente und Tests durchgeführt. Für alle diese Einzelschicksale bedeutete das Angst, Schmerzen, Leiden und in der Regel während oder nach dem Versuch den Tod.

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Info: Alternativen zu Tierversuchen

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In-vitro Testverfahren

Ob Petrischale oder Reagenzglas, ob Simulation am Computer oder künstliches Modell – es gibt sie bereits die zahlreichen Methoden, die Tierversuche überflüssig machen. Leider haben Tiere aber die schwächste Lobby, ebenso ist der öffentliche Druck auf Politik und Wirtschaft bisher nicht groß genug, um eingefahrene Wege zu verlassen. Dazu gehört auch, dass sowohl vom Bund als auch Europäischer Union nach wie vor Unsummen an Steuergeld in die tierexperimentelle Forschung fließen. Dagegen wird die tierversuchsfreie Forschung nur mit einem Bruchteil davon subventioniert. Die Zukunft aber – davon sind wir überzeugt – liegt in einer Wissenschaft, die ohne Tierversuche auskommt. Die bisher gängigen Alternativmethoden stellen wir nachfolgend vor. mehr »

Info: Tierqual in unserer Kleidung

Chemie in Textilien

Die im konventionellen Baumwoll-Anbau verwendeten Dünger und Pestizide wurden in grausamen Tierversuchen getestet. Wolle kommt meist aus Australien, wo den Schafen Schwanz und umgebendes Fleisch ohne Narkose herausgeschnitten werden (Mulesing). Für Daunen werden Millionen Gänse in riesigen Massenbetrieben lebend gerupft. Für Seide werden die verpuppten Raupen gekocht. Und für Leder werden Rinder, Kälber und andere Tiere im Akkord geschlachtet (allzu oft unbetäubt). mehr »

Tipp: Green fashionists

Grüne Mode boomt

Coole Mode und ethisch/ökologisches Bewusstsein gehören längst schon zusammen. Immer mehr Green-Fashion-Labels strömen auf den Markt – sie verbinden Kreativität mit verantwortungsvoller Produktion. Und immer mehr KonsumentInnen ist es nicht egal, unter welchen Bedingungen ihre Kleidung entstanden ist. Diese neuen Fashionistas und Fashionistos geben die Zielrichtung vor. Dazu gehören das Wissen um die Hintergründe und eine neue Bescheidenheit: mehr »

Info: So vermeiden wir Tierleid in unserer Kleidung

Biologisch angebaut

1. Kaufen Sie nur Ökotextilien: Biobaumwolle, Hanf, Bambus, Leinen, Soja, Tencel bzw. Kunstfasern und Recycling-Stoffe.
2. Kaufen Sie nur Kleidung aus pflanzlichen Fasern. Also keine Wolle, Seide, Daunen oder Pelz und kaufen Sie lederfreie Schuhe. mehr »

Tipp: Budget fashionists

Unsere Spartipps

Schön und gut. Tierfreundliche, ethische, sozial und ökologisch korrekte Mode – aber kann ich mir das überhaupt leisten? Wir sagen: Sie können! Haben Sie schon einmal zusammengerechnet, wie viel Geld Sie innerhalb eines Jahres bei unzähligen Besuchen bei den hippen Modeketten insgesamt ausgeben? Für Stücke, die Sie spätestens nach 1-2 Jahren wieder ersetzen müssen? Rechnen Sie! Und nehmen Sie diesen Betrag und kaufen dafür im nächsten Jahr weniger, dafür aber fair und ökologisch hergestellte Kleidungsstücke. Und das sind unsere Tipps für leistbare Green Fashion: mehr »

Info: Tierfreundliche Textilien

Biobaumwoll-Teddy

Wolle, Daunen, Seide und Leder lassen sich ganz leicht ersetzen, was gleich mehrere Vorteile birgt:
1. Pflanzliche oder recycelte Textilien sind umweltfreundlicher, der Käufer verringert seinen ökologischen Fußabdruck.
2. Jedes Tier weniger in der Intensivhaltung ist ein Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung.
3. Käufer von Green Fashion handeln nicht nur ökologisch, sondern auch ethisch: mindestens einem Tier wurden Schmerzen und Ausbeutung in der Massentierhaltung erspart. Und das sind die tollen tierfreundlichen Alternativen: mehr »

Tipp: Clothing swap – Kleidung tauschen

Tauschparty

Wie kann man die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängern? Wie kommt man an neue Modeteile ohne dass neue Ressourcen verbraucht werden? Wie kann man dabei auch noch Geld sparen? Durch Tauschen! Manchmal kommt das neue Lieblingsstück aus dem Kleiderkasten der Freundin. Die Autorin dieser Zeilen spricht aus eigener Erfahrung: mein roter Frühlingsmantel und meine Lieblingsjacke wurden von der Nachbarin ausgemustert. Das Tauschen funktioniert nicht nur privat, sondern auch im öffentlichen Raum: Unter dem Namen „Clothing swaps“ gibt es in den USA, Australien und anderen Ländern bereits eine ganze Tausch-Bewegung. mehr »

Info: Tierversuche für Mode

Tests an Tieren

Viele Textilfarben und andere chemische Stoffe, mit denen Textilien behandelt werden (Flammschutzmittel, Anti-Knittermittel) wurden und werden an Tieren getestet. Das gilt auch für Düngemittel, Pestizide, Herbizide, Fungizide, die im konventionellen Baumwoll-Anbau eingesetzt werden. Die Testmethoden sind grausam und sehr schmerzhaft und letzten Endes immer tödlich. mehr »

Tipp: So wollen wir Wolle

Landschaftspflegerin

Wer auf Wolle nicht verzichten will, kann auf ein paar Dinge achten, um Tierleid so gering wie möglich zu halten:
nur kbT-Wolle (aus kontrolliert biologischer Tierhaltung) kaufen: egal ob Kleidung, Strickgarne, Matratzen, Decken usw.
nur Wollprodukte mit genauer Herkunftsbezeichnung kaufen (keinesfalls aus Australien, Neuseeland, Argentinien oder China stammend).
am besten überhaupt ist „Vegetarierwolle“.
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