Infos und Tipps

Tipp: Innovativ oder altbewährt: Praktisches für den Ökohaushalt

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Plastik? Unnötig!

Umweltsünden gibt es in diesem Bereich viele: Ob Alu- oder Klarsichtfolie zum Einwickeln von Lebensmitteln oder Jause, ob Vorratsdose oder Schneidebrett aus Plastik, ob „Gummi“handschuhe aus Kunststoff, ob Party-, Picknick-Geschirr und Becher aus Plastik, ob Unmengen an Küchenrollen oder nicht abbaubare Synthetikschwämme und -putztücher verwendet werden oder immer wieder unzählige Einweg-PET-Flaschen mit Mineralwasser oder Limonade gekauft werden und dann im Müll, im Abwasser, im Meer landen. Wir zeigen, wie ihr diese Umweltsünden vermeiden könnt (inklusive sehr smarter Produktalternativen ;-) mehr »

Info: Tierversuche – Zahlen, Daten, Fakten

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Mäuse werden am häufigsten „verwendet“

Weltweit werden jedes Jahr mehr als 115 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Die Dunkelziffer dürfte aber ein Vielfaches betragen, da viele Tiere in den Tierversuchsstatistiken nicht erfasst werden. Die aktuellen Zahlen für Österreich umfassen das Jahr 2012. Demnach wurden nur in diesem einen Jahr an 184.610 lebenden Wirbeltieren und an 939 erneut verwendeten Tieren Experimente und Tests durchgeführt. Für alle diese Einzelschicksale bedeutete das Angst, Schmerzen, Leiden und in der Regel während oder nach dem Versuch den Tod.

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Info: Tierversuche und ihre rechtlichen Grundlagen

Tierversuche im Gesetz

Tierversuche im Gesetz

Abgesehen davon, dass Tierversuche aus wissenschaftlichen Gründen immer mehr in der Kritik stehen, gibt es ausserdem eine Reihe von alternativen Testmethoden, die unzähligen Tieren ihr qualvolles Schicksal ersparen würden. Bei In-vitro-Tests werden Experimente in einer kontrollierten künstlichen Umgebung außerhalb eines lebenden Organismus durchgeführt, etwa im Reagenzglas oder der Petrischale. Darüber hinaus stellen Computersimulationen und künstliche Modelle zukunftsweisende Testverfahren dar (siehe Info „Alternativen zu Tierversuchen“). Aus verschiedenen (auch wirtschaftlichen) Gründen werden mehrheitlich immer noch In-vivo-Test gemacht, also Versuche am lebenden Tier. Dies ist durch eine Reihe von österreichischen und EU-Gesetzen legitimiert und geregelt. mehr »

Info: Alternativen zu Tierversuchen

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In-vitro Testverfahren

Ob Petrischale oder Reagenzglas, ob Simulation am Computer oder künstliches Modell – es gibt sie bereits die zahlreichen Methoden, die Tierversuche überflüssig machen. Leider haben Tiere aber die schwächste Lobby, ebenso ist der öffentliche Druck auf Politik und Wirtschaft bisher nicht groß genug, um eingefahrene Wege zu verlassen. Dazu gehört auch, dass sowohl vom Bund als auch Europäischer Union nach wie vor Unsummen an Steuergeld in die tierexperimentelle Forschung fließen. Dagegen wird die tierversuchsfreie Forschung nur mit einem Bruchteil davon subventioniert. Die Zukunft aber – davon sind wir überzeugt – liegt in einer Wissenschaft, die ohne Tierversuche auskommt. Die bisher gängigen Alternativmethoden stellen wir nachfolgend vor. mehr »

Tipp: Düngemittel ohne Tierprodukte

Erblüht ohne Schlachtabfälle

Kaum zu glauben, welche Stoffe in Düngemitteln enthalten sind: zermahlene Schweineborsten, Klauen und Hufe, Wolle, Feder, Blut, Knochen – alles Abfälle aus der sogenannten Tierproduktion. Erfreulich ist wiederum, dass immer mehr Firmen bewußt tierproduktfreie Erzeugnisse auf dem Markt bringen, viele davon biologisch und für den Bioanbau zugelassen (mitunter sogar als „vegan“ deklariert und beworben). Allerdings: Der beste Dünger ist nutzlos, wenn die Bedingungen für die Pflanzen nicht optimal sind. Besonders in der Permakultur wird auf ideale Standorte und Pflanzenfamilien geachtet. mehr »

Tipp: Permakultur – Harmonie von Mensch, Tier und Pflanze

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Ertragreiche wilde Mischung

„Permanent agriculture“ ist eine Form der ganzheitlichen Gestaltung von Naturräumen, wobei die Bedürfnisse von Mensch, Tier und Pflanzen respektiert und miteinander in Einklang gebracht werden. Es ist eine Form der nachhaltigen und achtsamen Bewirtschaftung der Natur. Ein Ziel dabei ist, möglichst wenig (v.a. fossile) Energie, aber auch körperlichen Einsatz aufbringen zu müssen. Erreicht wird das etwa durch geschickte Kombination von Pflanzen und der Auswahl des Standortes oder durch Anlegen von Höhenunterschieden oder kleinen Wasserbassins oder Biotopen. So kann ein Baum ein Schattenspender für sonnenempfindlichere Pflanzen sein, oder eine Hecke als Windschutz fungieren. Besonders wichtig ist deshalb die gestalterische Planung im Vorfeld – das Designen der Permakultur im eigenen Garten. mehr »

Tipp: Nistkästen und Futterhäuschen für Vögel

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Hilfe in der kalten Jahreszeit

Keine Frage, der Mensch hat mit Städten, aber vor allem mit riesigen konventionellen Monokultur-Landschaften die Lebensräume für heimische Tiere massiv zurückgedrängt. In artenarmen Landschaften und Siedlungsräumen finden auch Vögel immer weniger Unterschlupf und Nahrungsquellen. Wir können Vögel auf mehrerlei Art unterstützen. Zum einen durch das Anlegen von Naturgärten mit vielen verschiedenen Pflanzenarten, zum anderen durch das Aufhängen von Nistkästen sowie durch Fütterung in der kalten Jahreszeit. Damit den Vögeln dabei nicht auch noch Schaden zugefügt wird, gilt es einiges zu beachten: mehr »

Tipp: Nachdenken über unseren Umgang mit Pflanzen

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Nicht wertgeschätztes Leben

Auch Pflanzen sind Lebewesen! Der Trend zum Garteln aber auch zur Wohnraum-Begrünung führt dazu, dass unzählige Pflanzen gekauft und relativ bald wieder weggeworfen werden. Wer nach der Garten-Hochsaison, im August oder September, in einen Baumarkt geht, sieht dort hunderte Gartenpflanzen in jämmerlichem Zustand. Es ist klar, kaufen wird sie niemand mehr, also werden sie früher oder später entsorgt. Dahinter steht aber ein enormer Aufwand an Ressourcen, der dann auch noch ins Leere geht: Dünger, Pestizide, Transport, Wasser… mehr »

Info: Giftküche Garten

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Lieber kein Gift versprühen!

Nicht nur die konventionelle Landwirtschaft baut Gemüse, Getreide und vor allem in großen Mengen Viehfutter unter Zuhilfenahme von vielen Tonnen Pestiziden und Düngemitteln an. In 85% Prozent der österreichischen Haushalte wird gegartelt oder der Balkon bepflanzt – und dabei oft tief ins Chemiefass gegriffen. 200.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel werden EU-weit jedes Jahr in Umlauf gebracht. Allein in Österreich sind 250 Herbizide zugelassen, 218 davon sind als umweltgefährlich eingestuft. Hinzu kommt, dass praktisch alle diese Substanzen an Tieren getestet wurden/werden. Viele dieser Produkte werden auch für den privaten Gebrauch angeboten und sind in jedem Gartencenter oder Baumarkt zu finden. mehr »

Info: Lästlinge vergrämen – nicht töten

Auch ein Geschöpf dieser Erde

Auch ein Geschöpf dieser Erde

Wer die Natur ganzheitlich betrachtet, wird auch jenen Lebewesen ein Existenzrecht zugestehen, die er oder sie eigentlich nicht im eigenen Garten sehen will. Die Kategorisierung als Schädling ist vom Menschen getroffen. Auch eine Nacktschnecke ist ein Lebewesen dieser Erde. Ja, sie kann dem Menschen lästig werden, wenn sie die Salatköpfe löchrig frisst. Und wir können sie in dem Zusammenhang als „Lästling“ bezeichnen. Entscheidend ist aber, wie wir mit diesem Lästling, den wir ja loswerden wollen, umgehen. Anstatt sie mit der Gartenschere mitten entzwei zu schneiden oder Schneckenkorn zu streuen, an dem die Tiere langsam und qualvoll sterben, gibt es einen faireren Weg, den Tieren zu signalisieren, dass man auf ihre Gegenwart gerne verzichten würde. Schnecken und andere Lästlinge sollten nicht getötet, sondern vergrämt (ferngehalten oder vertrieben) werden: mehr »