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Gemüse des Monats: Urkarotte
Urgeschichte zum Genießen
Die Karotte an sich ist ein Gemüse mit langer Geschichte. Schon in der Steinzeit – man glaubt es kaum – wurde die Urkarotte angebaut. Im Gegensatz zur heutigen klassisch orangen Karotte spielte es damals die Farben rot, violett und schwarz. Die heute gewohnte orange Farbe ist übrigens das Werk holländischer Züchter, die im 17. Jahrhundert gelbe und schwarze Karotten gekreuzt haben, um damit dem Königshaus der Oranjes zu huldigen.
Urkarotte liebt orange Nachfahrin
Das Objekt unserer Begierde ist die violette Möhre, unter den Sortenbezeichnungen “BetaSweet”, “Purple Haze” oder “Purple Dragon” im Handel bekannt. Aus der schwarzen Urkarotte und der herkömmlichen orangen Karotte wurde ein Genuss von “vor ganz langer Zeit”. Der Geschmack ist der ursprünglichen Urkarotte zuzuordnen – süß, saftig und knackig, wie eine Karotte eben schmecken soll. Die gekreuzte Urkarotte fällt mit ihrem sonnigen Innenleben auf. Aussen eher dunkel-violett, strahlt einem das fröhliche Innerne förmlich an: Helles orange mit violettem Einschlag erfreut das Auge und macht diese Karottensorte mit seinem aussergewöhnlichen Farbenspiel zu einem auch optisch attraktiven Lebensmittel.
Der Name Karotte wurde übrigens vom wissenschaftlichen Namen “carota” abgeleitet. Dieser lateinische Begriff heißt übersetzt “gebrannt” und bezieht sich auf die purpurrote Farbe der genannten früheren Zuchtformen.
Sag Gesundheitskarotte zu mir!
Die Urkarotte hat natürlich alle Vorzüge der uns bekannten Neuzeit-Karotte: kaum Fett, beinahe kalorienfrei und eine große Menge an wichtigen Nährstoffen. Punkto Betacarotin ist die Urkarotte allerdings nicht zu schlagen. Unglaubliche 40% mehr dieses Provitamins sind in den alten Sorten enthalten. Und wie man weiß, steht Betacarotin für glatte Haut, gesunde Augen und schöne Haare.
Dort gefällt´s mir, da bleib ich
Die Karotte ist ein Kind des gemäßigten Klimas. Sie bevorzugt humose, nährstoffreiche und leichte Böden. Zuviel an Feuchtigkeit und gestaute Näss verträgt sie ganz schlecht vertragen. Erntezeit ist ab Ende Mai/Anfang Juni.
So schmeckt´s am Besten
Karottenraritäten wie die Purple Haze eignen sich hervorragend für den rohen Genuss und das in ungeschälter Form. In mundgerechte Sticks geschnitten, ein leckerer Dip dazu (z.B. Avocado oder Sojarahm) und der Gaumengenuss ist garantiert. Beim Kochen am Herd sollte man die Karotte sehr vorsichtig behandeln und lange Kochzeiten vermeiden. Die Karotte soll knackig und bißfest bleiben, am besten eignet sich dazu das “Bratenrühren” (=anbraten und anhaltend rühren) im Wok. Der Geschmack ist saftig, süß und “karottiger” als jener der orangen Nachkommen.
Das Rezept: Minipizzen mit Urkarottenbelag und Korianderpesto
(für 3 Liebhaber des ausgefallenen Genusses)

300g Vollkorndinkelmehl
1/2 Packung Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Vollrohzucker
1 EL Sesam
1 EL Olivenöl
200ml lauwarmes Wasser
6 EL passierte Tomaten (ganz eifrige passieren selbst)
2 Urkarotten
1 gepresste Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
etwas Öl
2 gepresste Knoblauchzehen
1 Bund Koriander
3 EL Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Paprikapulver, süß
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz
Vollkorndinkelmehl mit Salz, Trockenhefe, Vollrohrzucker, Salz und Sesam vermengen. Öl und Wasser zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Die Teigschüssel mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Im Anschluss den Teig nochmals durchkneten, in 9 Stücke teilen und flache Pizzen formen. Passierte Tomaten mit gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Jede Minipizza mit Tomatensauce bestreichen und auf ein Blech legen. Die Pizzen für 15 bis 20 Minuten bei 200° Heißluft backen.
Die Karotten in dünne Scheiben schneiden. Öl erhitzen und die blättrig geschnittenen Karotten mit Knoblauch, Salz und etwas Pfeffer kurz knackig anbraten.
Für das Pesto die Korianderblätter fein schneiden und mit dem gepressten Knoblauch, Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Pfeffer mischen.
Die fertigen Pizzen aus dem Rohr nehmen und die knackigen Karottenscheiben darauf verteilen. Die belegten Pizzen mit Korianderpesto beträufeln und sogleich genießen. Und übrigens, im Notfall tun´s auch “normale” Karotten.
Artikel und Rezept: Michaela Russmann, Fotos: Jochen Russmann
Vorschau auf Juli: Brokkoli – der “italienische Spargel”
Jeden Monat stellt die Kochbuch-Autorin und Gesundheitssoziologin Michaela Russmann exklusiv für animal.fair eine Gemüse-, Getreide- oder Obstsorte vor. Und zwar eine, die gerade Erntezeit hat. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf seltenen, alten, teils vergessenen Sortenraritäten. Ja, es gibt sie meist nicht im Supermarkt um die Ecke. Aber darum geht es: Der Garten von Mutter Erde hält soviel mehr an Vielfalt bereit als die wenigen, hochgezüchteten, oft auch noch importierten Sorten, die es weiträumig zu kaufen gibt. Wir glauben, dass der Pflanzenanbau der Zukunft sich wegbewegen muss vom Monokultur-Anbau weniger Allerwelts-Sorten hin zur biologischen Anbauweise vieler, regional unterschiedlicher Sorten. Und wir glauben, dass zu einer ausgewogenen, abwechslungsreichen und spannenden pflanzlichen Ernährung diese vielfältigen Pflanzenarten dazu gehören. Deshalb möchten wir sie Euch mit dieser Serie nahe bringen, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot.
Bezugsquellen: Michaela Russmann verwendet meist Obst und Gemüse, das saisonal auch in ihrer Wirkungsstätte, der BioWerkstatt, erhältlich ist. Die Sortenraritäten gibt es in manchen Bioläden, auf Bauernmärkten und vor allem bei den Kooperationspartnern des Vereins Arche Noah (der sich um den Erhalt der Sortenraritäten kümmert). Die einzelnen Kooperationspartner sind auf der Arche-Homepage aufgelistet, hier kann man sich einen Anbieter aus der eigenen Region suchen.
Michaela Russmann liebt es zu kochen und hält insbesondere zum Thema Rohkostküche Workshops und Seminare ab, Infos unter: www.rohgenuss.at
Viele weitere ihrer Kochideen findet Ihr in dem Buch:
“…aber vegan”, Verlag Russmann & Sohn, ISBN: 978-3-9503565-3-3
animal.fair empfiehlt: Uni Sapon
Endlich können wir Euch wieder eine neu entdeckte Putz- und Waschmittelmarke mit gutem Gewissen ans Herz legen. Gerade in diesem Bereich spielen Tierversuche eine grausame Rolle. Bei praktisch allen herkömmlichen Reinigungsmitteln aus dem Supermarkt oder der Drogeriekette wurden Giftigkeit und andere Auswirkungen der Chemikalien an Tieren getestet – in äußerst schmerzvollen, quälenden und tödlichen Experimenten. Deshalb ist es so wichtig, nur Putzmittel zu kaufen, die und deren Inhaltsstoffe nicht an Tieren getestet wurden. Am sichersten fährt man mit umweltfreundlichen Reinigern, deren Inhaltsstoffe pflanzlicher und mineralischer Natur sind. Und entgegen aller Vorurteile und Klischees: Ja diese Mittel funktionieren und wirken genauso gut! Bei Lebensmitteln und Kosmetika haben wir ja auch schon erkannt, dass wir ohne Geschmacksverstärker, künstliche Konservierungsmittel, Silikone und Paraffine besser dran sind. Bei Putzmitteln ist das nicht anders, auch hier ist es nicht nur für Tiere, sondern auch für unsere Gesundheit und die Umwelt besser, wenn wir mit Ökomitteln putzen. Und eben solche stellt der Vorarlberger Familienbetrieb Uni Sapon her. Auch wenn die Firma klein ist, die Produkte sind top und es gibt alles, was man im Haushalt braucht: Scheuerpaste, Fettlöser, Kalklöser, Waschmittel, Sauerstoffbleiche und Geschirrspülmittel.
Das Besondere an Uni Sapon ist, dass die Produkte als Konzentrate verkauft werden. Bei herkömmlichen Putzmitteln ist der Großteil des Flascheninhalts ja Wasser, versetzt mit reizenden und die Umwelt belastenden Chemikalien. Damit wird völlig überflüssigerweise sehr viel Wasser vom Hersteller in die Geschäfte und in die Haushalte transportiert. Das bedeutet natürlich auch, dass viel mehr Plastikflaschen verbraucht werden, da eine ja nicht lange reicht.

Firmenchefin Marion Reichart
Bei Uni Sapon geht man einen anderen – für die Firma weniger gewinnbringenden, dafür ehrlicheren – Weg. Und so sieht die Bilanz mit Uni Sapon zum Beispiel beim Allzweckreiniger aus: Aus einem halben Liter Konzentrat können ca. 125 Flaschen gebrauchsfertiger Reiniger hergestellt werden. Noch Fragen? Ja: Vegan sind alle Produkte bis auf Holz- und Lederbalsam (mit Bienenwachs und Lanolin aus Italien). Die Rohstoffe aller anderen Produkte sind rein mineralischer oder pflanzlicher Natur, teils in Bioqualität. Auch die verwendete Milchsäure ist pflanzlichen Ursprungs. Auf den Etiketten steht eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe. Uni Sapon ist zertifiziert durch EcoControl und die Schweizer IMO control. Erhältlich in allen Sutterlüty-Filialen in Vorarlberg, im Biofachhandel (Händlerliste auf der Homepage) sowie über den Onlineshop von Uni Sapon (Versandkosten: ab 5 €).
Das Team der Manufaktur in Feldkirch besteht aus vier MitarbeiterInnen – Chefin inklusive. Alles wird von Hand hergestellt und abgefüllt. Schon bei der Herstellung kommen aktiviertes Wasser durch EM-Keramik und effektive Mikroorganismen zum Einsatz. Der Vater der Firmenchefin Marion Reichart hatte Mitte der 80er Jahre den Betrieb gegründet – getragen von der Vision, dass der Haushaltsputz die Umwelt nicht kaputt machen darf. Sein Tochter hat den Betrieb vor vier Jahren übernommen und bereichert ihn seither auch mit frischem Wind. Sie selbst und ihre Familie leben vegetarisch, der Schutz von Tieren liegt ihnen am Herzen.
Die rund 20 von Uni Sapon verwendeten Rohstoffe (darunter Schlemmkreide, Orangenöl, Lavendelöl, Schmierseife, Soda oder Vulkangestein) zeigen, wie einfach und unschädlich eine gute Reinigungswirkung erzielt werden kann. Marion Reichart, gelernte Masseurin, Aromatherapeutin und Naturkosmetikerin, weiß auch um die Wirkung von natürlichen Duftstoffen. Das Orangenöl hat nicht nur eine fettlösende Wirkung, sondern erhellt auch das Gemüt während des Putzens.
Uni Sapon
www.uni-sapon.com
Roland Düringer im animalfairTV Folge 3
Kurz vor Sommerbeginn hat uns Roland Düringer ein Video zukommen lassen, in dem er klar macht: Daunen sollten nie Saison haben – weder im Sommer noch im Winter. Das Video ist bereits in Düringers Videotagebuch auf www.gueltigestimme.at erschienen.
(animal.fair Tipp: Wie leicht Daunen in der Kleidung wie in Bettdecken ersetzbar sind, könnt ihr hier nachlesen.)
animal.fair präsentiert: Bioveganversand – unser neuer Rabattpartner
Vor kurzem eröffnete im Burgenland Österreichs erster bioveganer Lebensmittel-Versand. Hier kann wirklich nach Herzenslust eingekauft werden, da alle Lebensmittel nicht nur rein pflanzlich, sondern auch aus biologischem Anbau stammen. Für die gesunde Küche gibt es pflanzliche Aufstriche und Margarine, Getreide-Drinks, Seitan, Tofu, Sojanaise, Teigwaren und Getreide, Backzutaten, Feinkostprodukte sowie Schokolade und Süßigkeiten. Komplettiert wird das Angebot durch die EZA-Kosmetikprodukte (Fairtrade-Naturkosmetik) und Nahrungsergänzungen von Dr. Ehrenberger. Der Versand innerhalb Österreichs ist extrem günstig: 3,80 €, egal wieviel bestellt wird. Mit der animal.fair Card gibt es auf alle Produkte im Onlineshop 5% Rabatt. mehr »
animal.fair empfiehlt: einfach vegan – draußen kochen
Es ist immer wieder frappierend, wie einfallsreich, vielfältig, bunt und verführerisch die pflanzliche Küche ist, selbst oder gerade dann, wenn es ums Grillen, Picknicken oder Kochen über dem Lagerfeuer geht. Der erfahrene Profi-Koch Roland Rauter, den viele von seinen “einfach vegan”- Bestsellern oder den animal.fair-PeaceKitchen-Rezepten kennen, beweist in seinem gerade erschienenen, neuen Kochbuch einmal mehr seine Kreativität und Kombinationsfreude.
Hier geht es nicht darum, einfach Gemüse auf den Rost zu legen, sondern um die Freude, auch beim Outdoor-Event hinreißende Speisen zu zaubern. Diese können in der Grillpfanne, im Wok, im Römertopf oder im Dutch Oven über offener Flamme zubereitet werden.
Die Palette reicht von deftig bis raffiniert: mehr »
animal.fair empfiehlt: HappyCakes – vegane Snacks&Coffee
Jetzt gibt es auch in Wien ein Café, in dem die Fragen nach Pflanzenmilch oder Kuchen ohne Butter, Milch und Eier überflüssig sind. Das HappyCakes befindet sich direkt neben dem Franz Josefs-Bahnhof und gleich ums Eck von der Alserbachstraße. Es ist zeitgemäß, aber nicht kühl eingerichtet, mit hellen, bequemen Sesseln und rechteckigen Kaffeehaustischen.
Die Speisekarte umfasst süße wie pikante Snacks: Muffins, Scones, Cupcakes und Cookies – alles vegan, natürlich
, die selbst hergestellt werden. Industriezucker wird nicht verwendet, dafür Rohrzucker oder Ahorn- und Agavensirup, die für eine intensiv-süßen Geschmack sorgen. In Ergänzung werden Bäckereien von Bernds Welt und Gradwohl angeboten.
Die Salate und Wraps bestehen wie die süßen Sachen fast ausschließlich aus Biozutaten und werden natürlich täglich frisch gemacht. mehr »
animal.fair informiert: Düngemittel ohne Tierprodukte
Kaum zu glauben, welche Stoffe in Düngemitteln enthalten sind: zermahlene Schweineborsten, Klauen und Hufe, Wolle, Feder, Blut, Knochen – alles Abfälle aus der sogenannten Tierproduktion. Was andererseits erfreulich ist: Dass immer mehr Firmen bewußt tierproduktfreie Erzeugnisse auf dem Markt bringen, viele davon bio sind und oft sogar als “vegan” deklariert und beworben werden. Eine Auswahl der gängisten Produkte gibt es auf der Seite weiter unten.
Allerdings: Der beste Dünger ist nutzlos, wenn die Bedingungen für die Pflanzen nicht optimal sind. Besondern in der Permakultur wird auf ideale Standorte und Pflanzenfamilien geachtet. Eine diesbezüglich sehr informative Seite ist www.biovegan.org. Und immer wieder spannend: die Erfahrungeberichte von Lisa Pfleger und Michael Hartl, die in dem Blog “Experiment Selbstversorgung” zusammengefaßt sind: www.experimentselbstversorgung.net. Wer selbst Jauchen herstellen will, findet etwa hier Hilfe: www.bio-gaertner.de oder www.biozac.de.
Tierproduktfreie Düngemittel
Biofert besteht aus Pilzmycel aus der Zitronensäureproduktion, Zucker, Melasse und Glucosesirup. mehr »
animal.fair empfiehlt: vegane Kochbücher für Anfänger und Fortgeschrittene
Aus der Fülle neuer veganer Kochbücher haben wir diesmal zwei ganz unterschiedliche ausgewählt: Das eine macht Lust auf kreatives, anspruchsvolles Kochen, das andere ist gut für den Einstieg in die vegane Küche und den Alltag geeignet.
Hier & jetzt vegan
Tannenspitzen – das ist eine Zutat, die sich in Kochbüchern selten findet. Dass der in Berlin ansässige, vegane Björn Moschinski, der derzeit im “Kopp´s” aufkocht, derartiges für “Sojafilets im Frühlingsmantel” verwendet, zeigt, dass er in seinen neuen Rezepten nun höhere Ansprüche stellt. War sein erstes Kochbuch “Vegan kochen für alle” vorwiegend der deftig-einfachen Hausmannskost gewidmet, gibt er sich in seinem zweiten nun kreativer und raffinierter. mehr »
animal.fair informiert: Wir sind wieder auf der Wiener Veganmania!
Wir freuen uns schon sehr auf die Veganmania! Auch heuer sind wir wieder bei diesem großen veganen Fest mit einem Stand vertreten. Bei uns bekommt ihr nicht nur unseren Pocket Guide sowie sämtliche Infos über unseren gemeinnützigen Verein und die vielen Rabatt-Vorteile, die animal.fair Mitglieder dank der Mitgliedskarte – der animal.fair Card – genießen. Diesmal gibt es bei uns auch die neuen, GOTS-zertifizierten animal.fair-T-Shirts für Frauen und Männer zu kaufen, die wir gemeinsam mit dem jungen Grazer Green-Fashion-Label Zerum entworfen haben (siehe Foto unten).

Außerdem haben wir süße Buddha-Bärchen – dickbäuchige, vegane Gummibärli aus reinen Biozutaten – und vegan produzierten Weiß- und Rotwein von Allacher mit dabei. Der Reinerlös kommt der Arbeit von animal.fair zugute.
Also dann, auf bald!
Veganmania Wien
Freitag, 7. Juni bis Sonntag, 9. Juni, 10-22
1070 Wien: Anfang der Mariahilferstraße, vor dem Museumsquartier
www.veganmania.at
animal.fair informiert: PetExpo – die faire Messe für Katze, Hund & Co
Keine Käfige, keine Gitter, keine Streichelzoos: Die erstmals stattfindende PetExpo informiert rund ums (Haus)Tier, seine medizinische Versorgung und die richtige Haltung – OHNE Tiere auszustellen oder vorzuführen.
So wird in Vorträgen und Gesprächen beispielsweise über fatale Fehler im Umgang mit Hunden aufgeklärt: etwa über die längst überholte Alpha-Theorie, dass der Mensch unbedingt das Tier dominieren muß, oder den brutalen, schwer traumatisierenden Alpha-Wurf, bei dem der Hund mit Gewalt auf den Boden gezwungen wird.
Wie tierquälerisch diese Maßnahmen sind und wie das richtige Zusammenleben mit – auch aus schlechter Haltung oder Tierheimen übernommenen – Hunden, Katzen, Vögel oder Kleintieren aussieht, darüber referieren unter anderem die Hunde-Expertinnen Brigid Weinzinger und Sabine Koch, Nadja Ziegler von der ARGE Pagapeienschutz oder Daniela Slavik-Malleczek von der Tierklinik Breitensee. mehr »