
Die beste Pflege
Es braucht nicht viel für schöne und gesunde Haare: ein Shampoo mit natürlichen, idealerweise biologischen Zutaten samt milder Waschsubstanzen. Bei Bedarf ein Balsam oder Pflegetonikum und eine Naturhaarbürste (zum Beispiel mit Pflanzenfasern). Den Rest machen gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft.
Die Bürste – der beste Freund der Haare
Ja, da hatten die Groß- und Urgroßmütter schon recht! Ein zentraler Baustein für tolle Haare sind die täglichen 100 Bürstenstriche. Wichtig ist, dass morgens gebürstet wird: über Nacht scheiden wir über die Kopfhaut Salze und Schlackenstoff aus, von denen die Kopfhaut durch das Bürsten befreit wird. Ausserdem wird durch das regelmäßige Bürsten der sogenannte Haaraufrichtemuskel gefestigt, was Haarausfall entgegenwirkt. Das Ergebnis der täglichen Bürsten-Reinigung: gut durchblutete entschlackte und klare Kopfhaut mit glänzenden geschmeidigen Haaren. 50 Bürstenstriche kopfüber, 50 Bürstenstriche von vorne und der Seite nach unten. Hat man sich einmal an das Bürst-Ritual gewöhnt, gehört es genauso zum morgendlichen Programm im Badezimmer wie die Dusche – und man möchte es nicht mehr missen. Es gibt Bürsten mit Wildschweinborsten und für VeganerInnen Bürsten mit pflanzlichen Borsten (etwa von Culum natura, Haarmonie und Kostkamm).
Ein bisschen Geduld braucht es schon, wenn man auf natürliche Haarpflege umsteigt. Denn die Haare brauchen Zeit, um die synthetischen Mittel, mit denen sie jahrelang malträtiert wurden, abzubauen und wieder in ihren gesunden Urzustand zu gelangen. Aber spätestens nach einigen Monaten werden Sie Ihre Haare nicht wiedererkennen.